"Heldin des Alltags" mit Coronavirus infiziert. Eine Mitarbeiterin einer Billa-Filiale im südlichen Waldviertel infizierte sich mit dem Coronavirus. Filiale daraufhin grundgereinigt und desinfiziert.

Von Markus Glück. Erstellt am 02. April 2020 (12:02)
Symbolbild
Weingartner-Foto

Sie sind die Helden des Alltags und jedem Tag der Gefahr der Infektion mit Covid-19 ausgesetzt: Supermarkt-Verkäuferinnen. Seit Tagen brodelt in der Waldviertler Gemeinde Pöggstall die Gerüchteküche. Eine Billa-Mitarbeiter der ortsansässigen Filiale soll sich im Dienst mit dem Coronavirus infiziert haben.

Gegenüber der NÖN bestätigt der Rewe-Konzern, dass eine Mitarbeiterin in der angesprochenen Filiale positiv getestet wurde. „Die Mitarbeiterin befand sich aber, als der Test durchgeführt wurde, bereits seit Tagen im Krankenstand“, betont Billa-Pressesprecher Paul Pöttschacher.

Vonseiten des Lebensmittelhändlers wurden dennoch Maßnahmen getroffen. Das komplette Filialteam wurde ausgetauscht und die Filiale in den Abend- und Nachtstunden vollständig grundgereinigt und desinfiziert. Die Filiale konnte den Betrieb danach wieder rasch aufnehmen. „Für den Fall, dass einer unserer Filial-Mitarbeiter erkrankt, sind wir gut vorbereitet. Wir befinden uns in enger Abstimmung mit den Behörden und setzen alle erforderlichen und vorgeschriebenen Schritte. Das galt auch in diesem Fall“, betont Pöttschacher.