Nach Drogentod von 21-Jährigem laufen Ermittlungen. Tod von 21-Jährigen beschäftigt Polizei. Drogenkriminalität wird im Bezirk stark bekämpft.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 10. September 2019 (05:52)
Weingartner-Foto

Der Schock über den 21-jährigen Drogentoten aus dem Südlichen Waldviertel sitzt tief in der Region. Laut NÖN-Informationen soll es mittlerweile zu einer Festnahme eines potenziellen Dealers in Maria Taferl gekommen sein.

Auf Anfrage betont Chefinspektor Herbert Oberklammer, dass darüber momentan keine nähere Auskunft erteilt werden dürfe. „Im gegenständlichen Fall laufen die Ermittlungen auf Hochtouren“, informiert er.

Dass Drogenkriminalität schon lange nicht nur im urbanen Raum, sondern auch auf dem Land ein Problem ist, zeigt die Statistik der vergangenen zehn Jahre. Insgesamt wurden 1.500 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz an die Staatsanwaltschaft St. Pölten erstattet. 2017 erreichte die Zahl der Anzeigen im Bezirk mit 200 Fällen ihren bislang traurigen Höhepunkt.

2019 wurden bis dato 100 Anzeigen erstattet. „Die Drogenkriminalität wird im Bezirk Melk durch sehr engagierte Kollegen vehement bekämpft“, berichtet Oberklammer. Verstärkt kontrolliert wird das Ybbser „Bermudadreieck“, welches immer wieder als Umschlagplatz dient.

Hilfe holen

Mit Suchtmittelproblemen ist man nicht alleine. Wer sich Hilfe holen will oder jemanden kennt, der Hilfe benötigt, bekommt unter 0676/838448092 (Suchtberatung Melk der Caritas) oder unter der Nummer 142 (Telefonseelsorge) Unterstützung.