Schloss Pöggstall ist Mittelpunkt der Landesausstellung. Mitten im ländlichen Raum, in Pöggstall im Südlichen Waldviertel, wurde Weltkunst angekauft und allermodernste Architektur umgesetzt – von Künstlern und Handwerkern, die erst danach für die Habsburger tätig waren.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 16. Februar 2017 (09:01)
Amt der NÖ Landesregierung, Foto: Wolfgang Kunerth

Albrecht Dürer hat für die Brüder Wilhelm und Wolfgang von Rogendorf während eines Abendessens in Antwerpen das Wappen der Familie als Holzschnitt geschaffen – es handelt sich um den größten Wappenholzschnitt Dürers überhaupt.

Schloss Pöggstall – zwischen Region und Kaiserhof

Erstmals nach 500 Jahren werden Kunstobjekte, welche in musealen Sammlungen weltweit verstreut sind, in Pöggstall wieder zusammengeführt - an jenem Ort an dem diese Objekte u.a. in Auftrag gegeben wurden.  In der eigenen Sonderausstellung im Rondell, welche sich den sensationellen Erkenntnissen der Bauforschung und der Besitzgeschichte von Schloss Pöggstall widmet, wird u. a. eine Leihgabe aus der Eremitage Sankt Petersburg, das Porträt des Georg von Rogendorf, zu sehen sein.

Hubert Neufeld

In Anlehnung an die faszinierende Geschichte von Schloss Pöggstall ist eine neue Publikation unter der Serie „Menschen und Denkmale“ mit dem Titel „Schloss Pöggstall - Adelige Residenz zwischen Region und Kaiserhof“ geplant.

Landesausstellung

Von 1. April bis 12. November 2017 ist Schloss Pöggstall im Südlichen Waldviertel Mittelpunkt der Niederösterreichischen Landesausstellung. Unter dem Titel „Alles was Recht ist“ wird auf die Geschichte der Rechtsprechung zurückgeblickt.