Delfine helfen dem kleinen Ybbser Lukas. Kostenintensive Behandlung soll Sprach- und Motorikfähigkeit des Ybbsers verbessern.

Von Markus Glück. Erstellt am 13. Dezember 2019 (03:34)
Der kleine Lukas bei der letzten Delfintherapie.
privat

Im Jahr 2014 kam der kleine Lukas aus Ybbs per Notkaiserschnitt zehn Wochen zu früh auf die Welt. Bereits am dritten Tag kämpfte er mit beidseitigen Gehirnblutungen sowie einer Blutvergiftung. Sein Zustand war kritisch, der Kleine bewies sich aber als Kämpfer. Allerdings litt die Motorik des Burschen darunter, sodass er weder sitzen noch sprechen kann.

Nach einem NÖN-Aufruf im vergangenen Jahr konnte Lukas im Rahmen des Projektes „With a Dolphin Smile“ eine sechswöchige Delfin-Therapie finanziert werden. „Lukas hat danach sprachlich und motorisch sehr gute Fortschritte gemacht“, erzählt Projektleiterin Iris Moser-Spitzenstätter, die 2012 zur „Österreicherin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Auch im vergangenen Sommer wurde mit dem Burschen mit Pferden und Therapiehunden gearbeitet.

Um den Genesungsverlauf weiter zu verbessern, ist 2020 abermals eine Delfintherapie in Mexiko geplant. Für dieses kostenintensive Projekt werden derzeit Spenden (Tamara Kern, IBAN: AT44 4715 0320 8477 0002) gesammelt.