Robin Hood-Obfrau: „Krise trifft Tiere hart“. Marion Löcker, Obfrau von „Robin Hood“, über die aktuellen Herausforderungen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Februar 2021 (05:23)
Marion Löcker berichtet über die Schwierigkeiten, die Corona für internationale Tierschutzprojekte mit sich bringt.
privat

Der Tierschutzverein Robin Hood ( www.robinhood-tierschutz.at ) rund um Obfrau Marion Löcker aus St. Leonhard am Forst arbeitet zwar auch vermehrt an österreichischen Kampagnen, wie etwa an einem Verbot von Vollspaltenböden bei Schweinen, aber er betreut auch Auslandsprojekte in Grönland, Sibirien, Ungarn, Rumänien, Albanien, Armenien und im Irak. Das ist derzeit aber nur stark eingeschränkt möglich.

Löcker ist einmal pro Jahr auch bei dem Schlittenhundeprojekt in Ostgrönland. 2020 war das zum ersten Mal nicht möglich. Gründerin Löcker erklärt: „Die Krise trifft die Tiere sehr. Wir versuchen alles, um den Kontakt und die Unterstützung der Projekte aufrechtzuerhalten.“

In Rumänien werden die Welpen in dem von Robin Hood unterstützten Tierheim immer mehr, niemand kann sie nämlich momentan adoptieren.

Obfrau Marion Löcker zeigt sich dankbar, dass die Spender den Tieren jedoch treu bleiben. Sie fürchtet allerdings, dass es bei steigender Arbeitslosigkeit weniger Spenden geben wird. „Doch nicht nur in Österreich, sondern auch in vielen anderen Ländern gäbe es noch viel zum Thema Tierschutz zu tun“, sagt Löcker.

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