Besucher bleiben Schloss Pöggstall-Museum treu. Museum lockt mit Ausstellungen – neuerdings mit „Zwischen Region und Kaiserhof“ – in das Schloss Pöggstall.

Von Friedrich Reiner. Erstellt am 23. August 2020 (06:03)
Bilder von der Folterkammer in Pöggstall: Gottfried Grossinger, einer der Kulturvermittler, zeigt die schaurigen Folterwerkzeuge im Schloss Pöggstall.  Foto: Reiner
Reiner

Ende Mai wurde das Schloss Pöggstall nach der coronabedingten Sperre für die Besucher wieder geöffnet. Jetzt betont VP-Bürgermeisterin Margit Straßhofer: „Wir sind mit den Besucherzahlen sehr zufrieden. Die Individualreisenden nehmen zu und die NÖ Card ist ein begehrtes Produkt.“

Das Schloss Pöggstall, „das Begegnungs-Herz der Region“, ist seinem Namen wieder voll gerecht geworden. So sind die beiden Ausstellungen „Museum für Rechtsgeschichte“ und „Schloss Pöggstall – zwischen Region und Kaiserhof“ von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Kulturvermittlungen gibt es täglich von 10.30 und 14.30 Uhr.

Ein Renner ist die Folterkammer, die aber nur im Rahmen von Führungen mit einem Kulturvermittler zu besuchen ist. Offen ist auch wieder das „Regionsg’schäft“. Die Bürgermeisterin sieht in dem Restaurant und Café „Das Rogendorf“ eine wesentliche Bereicherung in Hinblick auf das kulinarische Angebot.

Als Nächstes im Museumsreigen folgt die „Traunfellner-Dokumentation“, an der derzeit mit Hochdruck gearbeitet wird. Ein Eröffnungstermin steht hier noch nicht fest. Gestartet wurden die Kulturtage vor Kurzem im Schloss, die laut Programm weitergeführt werden.