Betrunken am Steuer: 21-Jähriger demoliert Marterl. Am Christtag rammte ein Pkw-Lenker ein Kreuzstöckl in Lehen. Er war alkoholisiert, beging nach dem Unfall Fahrerflucht. Am Stefanitag wurde der 21-Jähriger ausgeforscht, es setzte eine Anzeige.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 28. Dezember 2020 (07:07)
PI Mank

Feuchtfröhlich gestaltete sich der Christtag für einen 21-jährigen Yspertaler. Er half Freunden auf einer Baustelle, dort floss eine "unbestimmte Menge Alkohol", wie er es später der Polizei schilderte. In den Morgenstunden machte er sich schließlich mit seinem Pkw auf den Heimweg. Weit kam er aber nicht: In einem Kreuzungsbereich in Lehen (Ruprechtshofen) war der 21-Jährige zu schnell unterwegs und kam von der Fahrbahn ab. Er rammte infolgedessen ein Marterl.

Nach Fahrerflucht wieder zur Flasche gegriffen

Laut Polizeibericht blieb das Fahrzeug mit der Hinterachse am umgefahrenen Betonsockel des Kreuzstöckls hängen. Das Marterl wurde zerstört - das Kruzifix samt Jesusfigur und Teile der Fahrzeugfront wurden einige Meter vor dem Unfallwagen gefunden. Der 21-Jährige blieb unverletzt, beging Fahrerflucht und ging zu Fuß zurück zur Baustelle seiner Freunde. Dort konsumierte er weiter Alkohol - so berichten es auch Zeugen der Exekutive.

Polizisten entdeckten verlassenen Unfallwagen

Am Morgen des Stefanitags entdeckte ein Polizist, der gerade vom Nachtdienst nach Hause fuhr, den demolierten Pkw samt Fahrzeugschlüssel und das zerstörte Marterl. Infolgedessen konnten die Beamten Polizeiinspektion Mank den fahrerflüchtigen Lenker ausforschen.

Er erschien am frühen Nachmittag auf dem Manker Polizeirevier, der Alkotest verlief zu dieser Zeit immer noch positiv. Am Fahrzeug und dem Kreuzstöckl entstand laut Polizeibericht "erheblicher Sach- bzw. Totalschaden". Es setzte eine Anzeige gegen den 21-jährigen Alko-Lenker.