Katze unter Verschluss: Helfer aus Stall geworfen. Das Schicksal der verunfallten Katze "Nami" aus Golling ging vielen NÖN-Lesern ans Herz. Zahlreiche wollten ihr die notwendige OP bezahlen.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 25. Februar 2020 (17:41)
Angefahrene Katze: Stallbesitzer warf Helfer aus dem Stall und behält Katze.
Privat

Doch leider gibt es ein trauriges Update: "Nami" darf von anderen nicht geholfen werden. Der Stallbesitzer hält sie zurück. 

Wie berichtet wollten junge Reiter der einjährigen Katze helfen, nachdem sie von einem Auto angefahren wurde. Doch für die notwendige Operation von rund 1.000 Euro (ein komplizierter Beinbruch), fehlte das Geld.
In einem Posting via Social Media bat die Gruppe der Reiter - sie haben ihre Pferde in dem Stall eingemietet und kümmerten sich um die herrenlose Katze - um Spenden. Die Flut an Hilfe war enorm. Dutzende Leute meldeten sich und wollten spenden.

Geld für OP wäre schon beisammen gewesen

"Wir hatten die nötige Summe auch schon zusammen, doch der Stallbesitzer machte uns einen Strich durch die Rechnung", berichtet Ines Baumgartner.

Er fand diese Aktion rund um das Tier nicht toll. "Er hat sich die Katze jetzt einbehalten und uns aus den Stall geschmissen", ärgert sich Baumgartner. Die Tierliebhaber müssen sich jetzt um einen neuen Stall für ihre Pferde umschauen.

Was mit "Nami" geschieht, wissen sie nicht. "Wir haben das Veterinäramt eingeschaltet. Hoffentlich können sie uns helfen, weil 'Nami' muss geholfen werden", erklärt die Reiterin. Für die Katze werden sie weiter kämpfen, den sie liegt ihnen am Herzen.

"Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns durch ihre Spenden unterstützen wollten", sagt Baumgartner. Die bereits erhaltenen Gelder sind bereits retourniert worden.