Drogenlenker aus Krems blieb auf Jakobsweg stecken. Ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Krems blieb am Sonntagvormittag mit seinem Pkw in Hub (Schönbühel-Aggsbach) direkt am Jakobsweg stecken.

Von Philipp Haunschmid. Erstellt am 01. März 2021 (10:31)

Der Lenker fuhr gegen 10 Uhr auf der B33 durch Hub. Am Ortsende bog er dann in westliche Fahrtrichtung auf einen Feldweg, welcher anschließend in den schmalen, steilen und unwegsamen Wanderweg E6 „Jakobsweg Wachau“ mündet.

Da ein Wendemanöver vor der Einmündung des Feldweges in den Wanderweg aufgrund durchdrehender Räder des nicht-geländegängigen Pkw erfolglos blieb, folgte der Lenker dem Weg, da er der Meinung war, auf diesem wieder zur B33 gelangen zu können.

 Schließlich blieb der PKW im steilen und unwegsamen Gelände des Wanderwegs stecken. Der 23-Jährige alarmierte danach selbst die Feuerwehr Spielberg-Pielach. Diese konnte unter erschwerten Bedingungen mittels Zugmaschine den Pkw bergen.

Die eintreffende Polizei Melk hegte während der Bergungsarbeiten beim Lenker den Verdacht, dass dieser unter Einfluss von Rauschmitteln stehen könnte. Ein Alkoholtest verlief negativ. Die Beamten täuschten sich aber nicht:  Bei einem Urintest wurde der 23-Jähriger positiv auf THC getestet. Weitere Tests im Melker Krankenhaus kamen auf das selbige Ergebnis, sodass ihm der Führerschein vorläufig abgenommen wurde. Der Fahrer betonte zuletzt am Freitagabend Marihuana konsumiert zu haben.