Versunkene Schiffsanlegestelle wird geborgen. In der Wachau-Gemeinde Emmersdorf a.d. Donau (Bezirk Melk) ist in der Nacht auf Montag eine tonnenschwere Schiffsanlegestelle teilweise versunken.

Erstellt am 16. Juni 2014 (10:37)
NOEN, Paul Plutsch
Die Bergung wurde am Dienstag in den Morgenstunden in Angriff genommen. Das Unternehmen, welches in Besitz der Anlegestelle ist, entschied sich dafür, die Bergung selbstständig vorzunehmen. Mittels eines 300-Tonnen-Krans einer Bergefirma wurde die Anlegestelle gehoben und ausgepumpt.



Zusätzlich wurde in die Mittelkammer ein Loch geschnitten, um besser zu der defekten Stelle zu gelangen und den Steg vollständig auzupumpen. Das Leck wurde vor Ort geschweißt. Die Reparaturarbeiten gingen flott voran, sodass die Konstruktion bereits in den Mittagstunden wieder zu Wasser gelassen werden konnte. Die FF Emmersdorf sicherte die Stelle mittels Motorboot ab und unterstütze die Techniker vor Ort.

Die private Schiffsanlagestelle, eine tonnenschwere Stahlkonstruktion, war in der Nacht versunken - jetzt kennt man die Ursache. Im mittleren Schwimmponton klafften zwei Löcher. Laut ersten Informationen seitens der Brandtner Schiffahrt dürfte das Leck durch ein Manöver beim Anlegen eines Schiffes verursacht worden sein.