Volksbank wächst weiter. Mit September schließen sich die Amstettner und die Stockerauer mit der Volksbank St. Pölten-Krems-Zwettl zusammen.

Von Daniel Lohninger. Erstellt am 14. Mai 2015 (11:45)
NOEN, HANS KLAUS TECHT (APA)

Wichtige Weichenstellung der Volksbank auf dem Weg zur größten Bank St. Pöltens: Mit September fusionieren die Volksbanken Alpenvorland (Sitz in Amstetten) und Donau-Weinland (Sitz in Stockerau) mit der Volksbank St. Pölten-Krems-Zwettl. Das wurde in der Generalversammlung der VB NÖ-Mitte Beteiligung eG ohne Gegenstimme beschlossen.

Damit entsteht eine Volksbank mit zwei Milliarden Euro Bilanzsumme, 50 Geschäftsstellen und 380 Mitarbeitern. „Wir werden die stärkste Regionalbank im westlichen NÖ sein“, freut sich Vorstandsdirektor Helmut Emminger, der große Chancen für die Zukunft sieht: „Dank einer dezentralen Struktur von Eigentümergenossenschaften verfügen wir auch in Zukunft über die notwendige regionale Verankerung.“

Positive wirtschaftliche Eckdaten präsentierte Vorstandsdirektor Johann Bauer. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts tätigkeit betrug knapp 10,5 Millionen Euro, die Bilanzsumme stieg auf 1,06 Milliarden Euro. Die Eigenmittelausstattung stieg auf 13 Prozent. 841 Millionen Euro an Einlagen standen 860 Millionen Euro an Ausleihungen gegenüber. Bauer: „Die Ergebnisse untermauern die starke Position unserer Bank im niederösterreichischen Zentralraum.“ Ausständig sind noch die Zustimmung der Generalversammlung der Krems-Zwettl-Beteiligungsgesellschaft (18. Mai) sowie der Hauptversammlung der Volksbank St. Pölten-Krems-Zwettl AG (19. Mai).