Schüler auf Fünf-Tages-Marsch für Entwicklungshilfe. Mit einem rund 120 Kilometer langen Fußmarsch von Yspertal (Bezirk Melk) nach Wien unter dem Motto "anfangen aufzustehen" wollen 14 Schüler der HLUW Yspertal im Rahmen der Initiative "MoveMINDS - mindMOVES" auf Flüchtlingsproblematik sowie Entwicklungshilfe zur Bekämpfung von Fluchtursachen hinweisen.

Von Redaktion, APA. Update am 23. August 2017 (13:37)

Die Schüler gehen zu Fuß nach Wien ins Bundeskanzleramt, um dort persönlich einen Brief zu überreichen.

Auf ihrer Internetseite erklärt die Gruppe, dass 1,2 Milliarden Menschen in Afrika keine Perspektive hätten, und Europa daher "überrollen". Die Schülern fordern, dass in Afrika Grundbedürfnisse gedeckt und anschließend dort Arbeitsplätze geschaffen werden müssten. "Wir versuchen, ein Problem präventiv zu verhindern, bevor es außer Kontrolle gerät", heißt es auf der Website.

"Österreich und Europa beschäftigen sich beinahe nur mit den Symptomen, den Flüchtlingen. Der Ursache aber wird zu wenig Beachtung geschenkt: Menschen flüchten ohne Lebensgrundlage", teilte Jakob Schwaiger, Projektleiter der Initiative, in einer Aussendung am Mittwoch mit. "Es ist uns wichtig, dass Bevölkerung und Regierung erfahren, dass das uns, der Jugend, der Zukunft Österreichs, ein wichtiges Anliegen ist."

Am Freitag will die Gruppe in Wien eintreffen.

https://www.moveminds.at