Hartsteinwerk Loja: Donau-Seilbahn bleibt Thema. Lange war es ruhig um die Pläne des Hartsteinwerks Loja, ein Förderband über die Donau zu errichten. In Krummnußbaum stößt Idee nach wie vor auf wenig Gegenliebe.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 22. Oktober 2020 (12:51)
Faltner

Ein kurzer Absatz in der aktuellen Gemeindezeitung Krummnußbaums ließ aufhorchen. „Die Loja soll ihr geplantes Projekt vorstellen und bekanntgeben, wie sie sich die Zusammenarbeit mit der Gemeinde vorstellt. Danach entscheidet der Gemeinderat, wie weiter vorgegangen wird.“ Geht es hier um die unendliche Geschichte rund um die Seilbahn über die Donau (siehe Infobox)? Oder um ein neues Projekt? Die NÖN fragte nach.

„Es steht keine neue Idee im Raum“, sorgt Christian Häusler vonseiten der Loja für Klarheit. „Es handelt sich nach wie vor um das Förderband über die Donau zur Westbahn, welches noch nicht fertig geplant ist.“ Die NÖN berichtete ausführlich über die Geschehnisse. Die Kurzfassung: Projektpräsentation, wütende Bürger, Zerwürfnis zwischen Firma und Gemeinde. Erfährt das „alte Drama“ also eine Renaissance? „Die Loja tritt immer wieder an uns heran“, informiert VP-Bürgermeister Bernhard Kerndler. Dass man mit dem Hartsteinwerk auf einen grünen Zweig komme, bezweifelt er. „Bei uns hat keiner Freude mit diesem Projekt. Die Menschen fürchten um Lärm, Staub und das Landschaftsbild. Und wir haben als Gemeinde nichts davon.“

Laut damaligen Plänen teile sich die Kommunalsteuer auf die drei Gemeinden Persenbeug-Gottsdorf, Hofamt Priel und Krummnußbaum auf.