Martyrium für 33-Jährige vorbei: Stalker hinter Gitter. Trennung war für 33-Jährigen zu viel. Er quälte Ex-Freundin, jetzt klickten Handschellen.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 06. Juni 2019 (04:50)
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Dass ihre Liebe zu einem 33-jährigen Mann aus dem Südlichen Waldviertel einmal so endet, hätte eine Amstettnerin (33) wohl nicht für möglich gehalten.

Die Beziehung scheiterte. Doch die Trennung wollte ihr ehemaliger Lebensgefährte nicht akzeptieren. Über zwei Jahre verfolgte er sie, suchte ständig den Kontakt. E-Mails, Briefe, Nachrichten – und auch persönlich tauchte er immer wieder auf, wollte mit ihr sprechen. Selbst eine einstweilige Verfügung konnte den 33-Jährigen nicht aufhalten. Auf die ständigen Abfuhren reagierte der Waldviertler allerdings gar nicht gut. Sein beharrliches Stalking wich gefährlichen Drohungen.

Als er schließlich andeutete, die Amstettnerin umzubringen, schaltete sie erneut die Polizei ein. Im Gespräch mit der Exekutive gestand der Beschuldigte, seine Verflossene jahrelang verfolgt und bedroht zu haben. Nachdem er nicht ausgeschlossen hat, erneut mit ihr in Kontakt treten zu wollen, klickten nach Rücksprache mit einem Arzt die Handschellen. Seither sitzt der geständige Stalker in der Justizanstalt St. Pölten hinter Gitter.