5.700 Euro für Herzkind aus Melk gesammelt. Das Spenden- und Weihachtsprojekt der „Freunde der Herriederstraße“ war ein voller Erfolg: 5.700 Euro kommen Florian (15) aus Melk zugute, der auf ein Spenderherz wartet.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 09. Januar 2021 (04:54)
Spendenübergabe an das Melker Herzkind: Vereinsobmann Benjamin Steyrer, Kassier Gerhard Posch, Florian mit Mama Manuela, Schriftführer Stephan Herndl und Kassenprüfer Erwin Gutlederer (v. l.).
Ewald Fohringer

Die Freude bei Herzkind Florian, seiner Familie und den Mitgliedern der „Freunde der Herriederstraße“ ist groß. „5.700 Euro – der Erfolg der Aktion hat unsere kühnsten Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen“, strahlt Benjamin Steyrer, Obmann der „Freunde der Herriederstraße“.

Das erste Projekt des Vereins, welcher im Herbst 2020 gegründet wurde, ist vom Erfolg gekrönt: Die Mitglieder sammelten Spenden für Florian, einen 15-jährigen Melker, der seit seiner Geburt an einem komplexen Herzfehler leidet und aktuell auf der Warteliste für ein Spenderherz der Stiftung Eurotransplant steht. Zusätzlich dazu riefen sie eine Weihnachtsaktion ins Leben, um dem kranken Melker Teenager zusätzlich zu unterstützten. Dabei luden die „Freunde der Herriederstraße“ dazu ein, die Häuser und Fassaden in der Siedlung vor dem Heiligen Abend festlich zu schmücken. Für jede adventliche Gestaltung langten zehn Euro vonseiten des Vereins auf das für Florian eingerichtete Spendenkonto.

„Viele Unterstützer kommen aus der unmittelbaren Nachbarschaft, dank der Berichterstattung in der NÖN auch aus dem gesamten Gemeindegebiet und darüber hinaus. Besonders freuen wir uns über die rege Teilnahme an unserem Weihnachtsprojekt“, berichtet Gerhard Posch.

Mit einem Teil der 5.700 Euro wird der Aufenthalt der Familie von Florian im Linzer Teddyhaus für die Zeit nach der nächsten Operation finanziert, ein Teil wird als Soforthilfe für laufende Anschaffungen übergeben und zuletzt – geht es nach dem Verein – soll der dritte Teil für die Zeit nach der OP reserviert bleiben. „Uns ist wichtig, dass wir Florian mit seiner Familie nach überstandener OP, sobald es möglich ist, auf Urlaub schicken, damit er sich rasch erholt!“, meint Erwin Gutlederer.