Weiten: Hilfe im Morgengrauen. Unwetter in der Vorwoche setzte die Versorgung in Eitental außer Betrieb. Bewohner waren 21 Stunden ohne Wasser.

Von Friedrich Reiner. Erstellt am 29. Juli 2021 (07:35)
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Die Mitarbeiter der Marktgemeinde Weiten betreuen die gemeindeeigenen Einrichtungen: Josef Lechner, Herbert Schmidt, Bürgermeister Franz Höfinger und Johann Hackl (v. l.).
Friedrich Reiner, Friedrich Reiner

Die Wasserversorgung von Eitental (Gemeinde Weiten) erfolgt über einen Hochbehälter in der Nähe der Straße nach Fahnsdorf. Von dort kommt das Wasser in die Versorgungsleitung zu den Häusern. Bei den Unwettern zuletzt wurde die Wasserversorgung durch einen Rohrbruch unterbrochen.

Der zuständige Mitarbeiter für die Wasserversorgung, Josef Lechner, schildert die prekäre Situation. „Die Leitung liegt teilweise nahe des Bachbettes im Fahnsdorfer Graben. Durch das Hochwasser, das Geröll ins Tal mitführte, konnte nicht nach dem Rohrbruch gesucht werden. Als es möglich wurde, begann die Suche“, sagt Lechner. „Es galt ja, Wasser für die Bevölkerung bereitzustellen.“

Unter schwierigsten Bedingungen – Arbeitsbeginn war morgens um vier Uhr – begannen die Arbeiten zur Errichtung eines 100 Meter langen Provisoriums. Der obere Teil der Leitung wurde nicht beschädigt, dieser liegt unter der Landesstraße. „Wir haben getan, was wir konnten und am Montag ab zwölf Uhr wurde Eitental wieder durch den Hochbehälter versorgt,“ meint Lechner.

Weitens ÖVP-Bürgermeister Franz Höfinger lobte den Einsatz der Mitarbeiter: „Das Bestreben war, so rasch wie möglich die Wasserversorgung wieder in der gewohnten Qualität sicherzustellen. Alle arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Unwetterschäden.“