Ende der Wassernot auf dem Taferlberg. Die Ortschaft rüstet sich für heiße Sommer mit einem zweiten Brunnen. Verträglichkeit mit erstem muss erst geprüft werden.

Von Red. Melk. Erstellt am 11. Mai 2019 (04:48)
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Sichtlich glücklich über erfolgreiche Bohrung: Franz Scheer, Reinhard Ram, Bauaufsicht Christian Hagel, Vize Martin Leopoldinger, VP-Bürgermeister Heinrich Strondl, Wassersucher und VP-Bürgermeister von Maria Laach Edmund Binder, Gerald Köhler und Bohrmeister Mario Pum (v. l.).

Akute Wassernot plagte die Gemeinde im Vorjahr. Fast zwei Monate musste den Sommer über Trinkwasser von Marbach zugeführt werden. Dies soll nun der Vergangenheit angehören, denn die Gemeinde hat einen zweiten Brunnen in Auftrag gegeben.

„Dieser ist zwar nur 300 Meter südlich vom ersten entfernt, aber es sind dennoch zwei verschiedene Quellen“, erklärt VP-Bürgermeister Heinrich Strondl. Unter der Bauaufsicht und Planung von Christian Hagel (Hydro Ingenieure) bohrte die Firma Reisinger drei Tage lang unter die Erde. Bei einer Tiefe von 54 Metern floss das Wasser schlussendlich und füllte zügig den Brunnen. Aktuell hält sich der Wasserspiegel bei drei Litern pro Sekunde konstant. Nach erfolgreichen ersten Pumpversuchen folgen Laborproben auf Keime und Bakterien im Wasser. Sollte bei der Auswertung alles in Ordnung sein, wovon VP-Ortschef Strondl überzeugt ist, kann das Projekt erstellt werden. Auch die Verträglichkeit mit dem zweiten Brunnen muss geprüft werden. Insgesamt beläuft sich das Vorhaben auf eine Summe zwischen 80.000 und 100.000 Euro. Die Fertigstellung ist bis Ende des Jahres geplant.