Ybbserin Karin Rosenberger ist neue „Chefin“ der Hotellerie

Erstellt am 06. Juli 2022 | 03:36
Lesezeit: 3 Min
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NÖ Spartenobmann für Tourismus- und Freizeitwirtschaft Mario Pulker, Fachgruppenobfrau-Stellvertreter und WKNÖ Vizepräsident Erich Moser, die neue Fachgruppenobfrau Karin Rosenberger, Fachgruppenobfrau-Stellvertreter Peter Pichler und WBNÖ Direktor Harald Servus.
Foto: WBNÖ
Ybbserin Karin Rosenberger ist neue Obfrau der rund 1.500 Hotelleriebetriebe in NÖ.
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Mit der Ernennung von Susanne Kraus-Winkler zur Tourismusstaatssekretärin wurde ihre Position als Obfrau der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich frei. Als Nachfolgerin wurde die Ybbserin Karin Rosenberger, Betreiberin der Donaulodge und des Babenbergerhofs, gewählt. In ihrer neuen Funktion vertritt sie die Interessen der rund 1.500 niederösterreichischen Hotelleriebetriebe in der NÖ Wirtschaftskammer. „Mit Karin Rosenberger setzt sich eine erfolgreiche und gut vernetzte Unternehmerin für die Anliegen der Branchenkolleginnen und -kollegen ein“, sagt WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

Rosenberger zeigt sich im NÖN-Gespräch glücklich über die Wahl: „Es war für mich eine Überraschung, dass ich angesprochen worden bin. Es ist für mich eine Ehre. Es ist für die Donaulodge, die es erst seit drei Jahren gibt, eine tolle Anerkennung und Auszeichnung.“

Fülle an Herausforderungen für die neue Obfrau

Gerade in der Hotelier- und Tourismusbranche wartet auf die Ybbserin eine Menge an Herausforderungen. „Es gibt die Corona-Krise, wo wir geglaubt haben, das ist irgendwann vorbei. Derzeit löst aber eine Krise die nächste ab“, sagt Rosenberger. Neben den Kostenexplosionen sind auch die Energie- und Klimaschutzthematik große Aufgaben für die Zukunft. „Aktuell sind wir am Analysieren und am Erheben der Daten. Dann schauen wir, wo wir Aktionen setzen können“, betont Rosenberger.

Einen Schwerpunkt in ihrer neuen Tätigkeit will sie insbesondere auf Maßnahmen gegen den akuten Mitarbeitermangel in der Branche setzen: „Die Branche ist sehr saisonlastig und ich weiß, dass besonders in diesen Betrieben Probleme vorherrschen. Das gibt es nicht nur im Westen, sondern auch bei uns.“ In der Donaulodge sei man glücklichweise in der Lage, aktuell kein Mitarbeiter-Problem zu haben. Dank Kurzarbeit konnten in der Pandemiezeit sämtliche Mitarbeiter weiter beschäftigt werden, wie Rosenberger erzählt: „Daher sind wir selbst derzeit nicht von den Problemen betroffen.“

Schwierig sind für sie aktuell die Prognosen für die Sommermonate. „Bei uns waren Mai und Juni toll, der Juli wird langsam, der August könnte noch ein bisschen anziehen. Aktuell buchen die Leute so kurzfristig wie noch nie. Ich hoffe, dass wir gut über den Sommer kommen“, hofft sie auf eine geringe Auswirkung der prognostizierten Corona-Welle.

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