"Stiller Advent" in der Melker Altstadt. Umfassendes Alternativ-Konzept anstelle des Wachauer Adventmarktes soll trotzdem für besinnliche Zeit in Stadt sorgen. Promis lesen Weihnachtsgeschichten.

Von Markus Glück. Erstellt am 15. November 2020 (18:34)
In diesem Jahr wird es am Melker Hauptplatz keinen Weihnachtsmarkt geben.
Franz Gleiß

Bereits im September wurde der Wachauer Adventmarkt abgesagt. Um dennoch ein weihnachtliches Flair zu vermitteln, versprach VP-Stadtchef Patrick Strobl ein Alternativprogramm. „Uns ist wichtig, dass in der Stadt trotzdem weihnachtlichen Stimmung auf kommt.

  • Adventkalender Alte Post: Der von Kindern gestaltete Adventkalender wird auch in diesem Jahr umgesetzt. Gleichzeitig wird es zu jedem Fenster auch ein eigenes Video geben. 
  • Kutschenfahrten: Weiterhin im Angebot bleibt die Ponykutschenfahrt durch die Innenstadt. Die Fahrten finden an allen Adventwochenende mit Ausnahme des ersten Wochenendes statt. Die Fahrten müssen im Vorfeld angemeldet werden und dürfen nur im Familienverband stattfinden.
  • Weihnachtsgeschichten: Persönlichkeiten wie Abt Georg Wilfinger oder der künstlerische Leiter der Sommerspiele Melk, Alexander Hauer, werden digital ihre Gedanken zu Weihnachten präsentieren. Zu finden sind diese dann auf der Stadt-Homepage und der Facebook-Seite „Stadt-Melk“. 
  • Adventpfad: Neu ist in diesem Jahr ein Adventpfad, den Eltern mit ihren Kindern abgehen können. So werden in der Innenstadt insgesamt 24 Christbäume mit Bildern aufgestellt. Die Bilder werden von Kindergartenkindern gezeichnet. 
  • Christkindlpostamt: Erstmals wird es auch einen Christkindlpostkasten beim Rathaus geben. Kinder können dort ihre Wunschzettel hineinschmeißen und erhalten, sofern sie ihre Adresse hinterlassen, danach auch eine Antwort vom Christkind.
  • Kunsthandwerk: Aufgrund ihrer Größe haben einige Geschäfte der Altstadt die Möglichkeit Produkte von Kunsthandwerkern auszustellen, womit individuelle Geschenke möglich sind.
  • MarandJosef: Seit 26 Jahren ist die Herbergssuche ein Brauch in der Adventzeit, die vom Verein Merkwürdig hochgehalten wird. In diesem Jahr wird die Herbergssuche neu gedacht. Fünf Künstler werden eingeladen, zum Thema „Herbergssuche“ verschiedene Melker Eingangstore zu gestalten.