Nach Covid-Fall: "Vorgehen der VP letztklassig". SP-Bezirkschef Günther Sidl und der Ybbser Stadtparteichef Dominic Schlatter verteidigen den mit Corona infizierten SP-Stadtchef Alois Schroll nach Attacken der Oppositionsparteien.

Von Markus Glück. Erstellt am 16. September 2020 (08:10)
SP-Bezirkschef Günther Sidl
SPÖNÖ

Nach Bekanntwerden der Covid-19-Erkrankung des Ybbser SP-Stadtchefs Alois Schroll, forderten die Ybbser Oppositionsparteien die Offenlegung des Terminkalenders des Stadtchefs, daneben bezeichnete die Oppositionsparteien Schroll als "Superspreader".

Aussagen, die jetzt SP-Bezirkschef und EU-Abgeordneten Günther Sidl ausrücken lassen. Er attackiert die ÖVP, da diese Versuche aus der Erkrankung des Stadtchefs politisches Kleingeld zu schlagen. "Ich finde es sehr bedenklich, was die ÖVP hier versucht. Alois Schroll hat sich beim ersten Verdacht auf eine Erkrankung testen lassen, hat sich isoliert und das gesamte Umfeld über die Situation informiert", betont Sidl.

Als "letztklassig" bezeichnet der Ybbser SP-Stadtrat und Stadtparteichef Dominic Schlatter das Vorgehen der ÖVP: "Eine Anprangerung von infizierten Personen, ist meines Erachtens kontraproduktiv und letztklassig. Ich vermisse zudem auch den Aufschrei über die Veröffentlichung eines Terminkalenders des ebenso infizierte Abgeordneten Karl Moser."