Delfin-Therapie für Lukas: Happy End rückt näher. Nach NÖN-Bericht meldete sich die Tirolerin, die Lukas (3) eine Therapie in Mexiko ermöglichen möchte. „AfochFit“ veranstaltet ein „Christmas-Charity-Workout“.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 12. Dezember 2017 (05:00)
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Andreas Stöckl veranstaltet ein „Christmas-Charity-Workout“. Er besuchte die Familie: Im Bild mit Mutter Tamara Kern und Söhnchen Lukas.

Die Ybbserin Elisabeth Kern startete eine Spendenaktion für ihren dreijährigen Enkel Lukas, um für eine Delfin-Therapie Geld zu sammeln.

Der Bub kam mit seiner Zwillingsschwester zehn Wochen zu früh via Notkaiserschnitt zur Welt. Der kleine Kämpfer hatte Gehirnblutungen und eine Blutvergiftung, noch heute leidet er an einer Störung der Motorik und kann weder sitzen noch gehen oder stehen – Abhilfe könnte eine Delfin-Therapie schaffen. Doch dazu fehlt der Familie das Geld, denn die Kosten würden sich auf 10.000 Euro für Flug, Unterkunft und Therapie belaufen.

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Lukas (3) könnte schon bald in Cozumel eine Delfin-Therapie machen. Iris Moser-Spitzenstätter (im Bild mit einem Patienten) will helfen.

Die NÖN berichtete in der Vorwoche, der Beitrag wurde online auf Facebook geteilt und gelangte so zur Tirolerin Iris Moser-Spitzenstätter. „Innerhalb von einer Stunde hatte ich dank NÖN-Unterstützung das erste Gespräch mit der Mutter“, freut sich die Behindertentherapeutin. Moser-Spitzenstätter arbeitet ehrenamtlich mit ihrer Organisation „With a Dolphinsmile“ in Cozumel (Mexiko) mit Delfinen. Sie möchte dem Dreijährigen die Therapie ermöglichen.

„Christmas-Charity-Workout“ am 16. Dezember

Aber nicht nur Moser-Spitzenstätter wurde durch die NÖN auf den Fall des kleinen Lukas aufmerksam. Auch AfochFit-Chef Andreas Stöckl beteiligt sich an der Spendenaktion. Der Fitnesscoach lädt zum „Christmas-Charity-Workout“ am 16. Dezember. Bereits 2014 gab es eine Benefizaktion: „Wie damals ist es mir persönlich ein Anliegen, dass wir uns an diesem Tag für all jene bewegen, die (noch) nicht selbstständig dazu in der Lage sind“, betont Stöckl und hofft auf viele Teilnehmer.

Was Lukas bei der Therapie genau erwarten würde, lest ihr in der aktuellen Ausgabe der Melker NÖN sowie im ePaper.