Heiße Phase bei Notarztversorgung. FP-Kritik: Blindenmarkts Landtagsabgeordneter Martin Huber ärgert sich über fehlende Information.

Von Markus Glück. Erstellt am 08. Dezember 2016 (05:02)
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Symbolbild

Die geplante Neuordnung der Notarztversorgung in Niederösterreich ab dem Jahr 2017 hat vor allem im Versorgungsgebiet des Notarzteinsatzfahrzeuges mit den Standorten Ybbs und Persenbeug für Verunsicherung gesorgt. Um die Wichtigkeit des Standorts zu untermauern, wurden auch 11.000 Unterschriften gesammelt.

Keine Entscheidung über die neuen Standorte in Niederösterreich

Knapp einem Monat vor dem Inkrafttreten des neuen Rettungsdienstgesetzes gibt es nach wie vor keine Entscheidung über die neuen Standorte in Niederösterreich. Blindenmarkts FP-Landtagsabgeordneter und Gesundheitssprecher Martin Huber kritisiert die fehlende Information über die Zukunft des Notarztwesens. „Warum werden die Abgeordneten nicht auf den aktuellen Stand gebracht?“, fragt sich Huber. Ins Visier von Huber ist dabei vor allem SP-Landesrat Maurice Androsch geraten. Huber: „Es ist absurd, wie er an einem bewährten System herumdoktert.“

Androsch: „Vorwürfe von Huber sind absurd“

Absurd findet Androsch hingegen die Beschwerde von Huber: „Die Ausschreibung befindet sich in der Endphase. In enger Zusammenarbeit mit den Regierungskollegen Mikl-Leitner und Wilfing werden wir auch in Zukunft gut aufgestellte Partner für ein engmaschiges Versorgungsnetz gewährleisten.“ Im Vorstoß der Freiheitlichen sieht Androsch zudem einmal mehr eine „populistische Panikmache“.