Schießübung: Sachschaden auf Silvester-Rakete geschoben. Weil Schießübung danebenging, erzählte 42-Jähriger, Raketen hätten sein Auto getroffen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 11. Januar 2019 (04:00)
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Symbolbild

Aufgebracht eilte ein 42-Jähriger zur Polizeiinspektion Ybbs: Ein großes Einschussloch klaffte an der Decke seines Autos. Über Silvester hatte er seinen Wagen entlang der Donaulände, neben dem Bewegungspark abgestellt. Als er im neuen Jahr sein Auto holte, entdeckte er die Dellen und das Loch. Der 42-Jährige mutmaßte, dass der Schaden von Silvester-Raketen stammen müsse – immerhin hatte er seinen Pkw über Silvester dort geparkt. Zumindest erzählte er es so der Polizei: Wie sich nämlich später herausstellte, zerstörte er selbst das Autodach.

Bei der Besichtigung fanden die Exekutivbeamten schließlich Schäden am Radiodisplay und ein Stück eines Geschosses im Belüftungsgitter. Damit konfrontiert knickte der Mann schließlich ein: Er habe selbst mit einer Waffe Schießübungen in einem Steinbruch durchgeführt und dabei auf seinen Pkw gezielt. Da er eine Vollkaskoversicherung hat, pochte er darauf, dass er nicht auf dem Schaden sitzen bleibt.