Stadthalle: 170.000 Euro an Mehrkosten. Bei Offenlegung von Gebäudeteilen erkannte Firma Probleme bei der Statik. VP-Kratzer will Mehrkosten prüfen lassen.

Von Markus Glück. Erstellt am 11. Januar 2020 (06:35)
Die Arbeiten bei der Stadthalle sind im Zeitplan. Die Eröffnung ist für 9. Jänner 2021 geplant.
Markus Glück

Im Zeitplan befinden sich die Arbeiten für die rund 8,2 Millionen Euro teure Sanierung der Stadthalle. Insgesamt kalkuliert die Stadtgemeinde mit einem Kostenrahmen von 8,8 Millionen Euro.

In der vergangenen Baubereitssitzung berichtete Generalunternehmer Thomas Pöchhacker von Mängeln in der Unterkonstruktion, die Auswirkungen auf die Statik haben. „Diese Schäden haben sich durch die Offenlegung einiger Baubereiche gezeigt“, informiert SP-Bürgermeister Alois Schroll. Für die Verbesserungsarbeiten beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung Geldmittel von rund 170.000 Euro, wodurch sich die Baukosten auf mittlerweile 8.521.000 Euro erhöhen werden.

„Wir haben die Thematik im Baubeirat lebhaft diskutiert. Die Sache mit der Statik war im Vorfeld nicht erkennbar“, betont VP-Gemeinderat Gert Kratzer. Er rät dennoch dazu, den Juristen, der mit dem Vertragswerk der Stadthallen-Sanierung betraut ist, damit zu konfrontieren, ob die Mehrkosten tatsächlich die Stadtgemeinde übernehmen müsse.

VP-Vizebürgermeister Herbert Scheuchelbauer verweist darauf, dass sich die Stadtgemeinde bereits erkundigt habe: „Es kostet auch etwas, den Vertrag zu prüfen.“