Zeit wird‘s für einen Tapetenwechsel. "Mein Blick auf Corona": Lea Babinger, Schülerin aus St. Leonhard, berichtet.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Mai 2021 (04:23)
Lea Babinger, Schülerin aus St. Leonhard.
NOEN

Mit meinen 16 Jahren bin ich ein Teil der sogenannten „Corona-Jugend“. Seit nunmehr mehr als einem Jahr wird mir untersagt, meine Jugendjahre auszuleben. Für mich gibt es derzeit kein Fortgehen, zum Großteil ist es mir nicht einmal erlaubt, mich mit meinen Freunden zu treffen.

Meine Schultage bestehen daraus, zu Hause vorm Laptop zu sitzen und trotzdem den gleichen Schulstoff durchzubringen, wie wenn ich diesen in der Schule mit meinen Lehrern und Mitschülern lernen sollte. Meine Familie ist somit großteils rund um die Uhr um mich herum. Manchmal fällt es mir schwer, beinahe keinen Abstand von meiner Familie zu haben, aber gleichzeitig wächst unsere Gemeinschaft innerhalb der Familie durch die Krise auch immer mehr zusammen.

Ich habe jedoch keinen Tapetenwechsel, jeden Tag das gleiche Bild, auch am Wochenende. Anstelle persönlich, kann ich mit meinen Freunden meist nur auf sozialen Netzwerken kommunizieren. Und dann heißt es, dass es der Jugend nur ums Feiern und Party machen geht.