Zögern gibt es nicht: Ab in die Donau . Die "Kuh und Kalb Challenge" lockte zahlreiche Zuschauer nach Schönbühel-Aggsbach. Eismeilenschwimmer Gerhard Schuberth und andere mutige Schwimmer warfen sich für den guten Zweck in die Fluten.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 25. Januar 2020 (18:14)

Bei drei Grad Wassertemperatur denkt man normalerweise nicht ans Schwimmen gehen. Anders sehen das Gerhard Schuberth und Josef Köberl. Die routinierten Eismeilenschwimmer schmeißen sich bereits zum vierten Mal im Winter in die kalte Donau bei Schönbühel-Aggsbach.

Dabei werden sie kräftig von anderen unterstützt. Aber sie machen das nicht einfach so. Denn die "Kuh und Kalb Challenge" dient einem guten Zweck. Und zwar kommen die eingenommen Spenden einem Projekt in Burkina Faso zugute. Schuberth und Köberl wagten den Sprung ins kalte Nass bei der Pielachmündung (Nähe Donaubrücke).

Die restlichen Schwimmer, darunter eine mutige Frau, sind mit dem Boot der Feuerwehr Schönbühel über die Donau gefahren worden und am anderen Ufer ausgestiegen. Die Eismeilenschwimmer holten die Gruppe auf ihrem Weg stromabwärts ab. Ziel war wieder die Bucht in Schönbühel. Ein paar hatten mit der Strömung zu kämpfen und trieben weiter ab.

Doch zum Glück kamen alle - wenn auch etwas bibbernd - wieder am Ufer an. Die Zuschauer waren ganz begeistert und einstimmiger Tenor: "Mir wäre es zu kalt." Für die Schwimmer ging es dann sofort ins bereit gestellte Saunazelt. Die Zuschauer durften indes warme Getränke trinken und gute Musik hören.