Staatz: Großartige Leistungsbilanz. Seit 20 Jahren bereichern Kultakomben und die Felsenbühne das kulturelle Angebot der Gemeinde. Gebündelt sind beide im Kulturzentrum Staatz. In Schlosskeller wurden am Wochenende Ausstellungen zur Entwicklung beider Institutionen, sowie auch zur Geschichte der Herren von Staatz und zu den Biodiversitätsprojekten der Gemeinde präsentiert.de zusammen.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 22. September 2019 (22:09)

Die Felsenbühne gab es bereits seit 1987. Auf ihr fanden die Karl May-Festspiele statt. Als Winnetou dann final sein Leben im Sand vor dem Staatzer Felsen aushauchte, übernahmen Werner Auer und sein Musical-Festival die Bühne. Gleichzeitig baute Horst Obermayer rund um das Festival ein Ganzjahreskulturprogramm auf, das heimische und regionale Künstler vernetzen sollte.

Auf je 20 Ausstellungstafeln wird die Geschichte beider Kulturprojekte nachgezeichnet, Ingrid Fröschl-Wendt arbeitete die 200-jährige Geschichte der Herrn von Staatz ab 1070 auf, es sollen die Maissauer folgen. Simone Muck fasste für die Schau die Initiativen rund um das Biotopverbundsystem und die Biodiversitätsanstrengungen der Gemeinde.

Zum Abschluss wurde das Lied "Im Weinviertler Kölla" zum 20-jährigen Jubiläum des Kulturzentrums Staatz aus der Feder von Simone Muck (Arrangement Daniel Muck) präsentiert und gemeinsam gesungen, tags darauf wurde eine Festschrift zum  Jubiläum präsentiert.