Bilaterales Tafeln auf Schloss Mikulov. Vor 30 Jahren ist der Eiserne Vorhang gefallen, am Dienstag luden der Weinviertel Tourismus, der Tourismus Südmähren und der Kleinprojektefonds zu einem Export eines Weinviertler Erfolgsmodells:

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 12. Juni 2019 (06:48)

Auf der Terrasse des Schloses Mikulov wurde das erste weinviertler-südmährische Tafeln mit Weinen und Köchen von beiderseits der Grenzen abgehalten.

Weinvietel-Tourismus-Chef Hannes Weitschacher und Jittka Kössler vom Kleinprojektefonds konnten dazu nicht nur die Liechtensteinsche Botschafterin in Tschechien Maria-Pia Kothbauer, Prinzessin von und zu Liechtenstein und den österreichischen Botschafter in Prag Alexander Grubmayr, Landtagspräsident Karl Wilfing und Kreisrat Petr Hybler begrüßen.

Bei Köstlichkeiten aus den Küchen von Haubenkoch Martin Weiler und dem Brünner Restaurant Signature netzwerkten auch Honorarkonsul Georg Stöger, zahlreiche Bürgermeister beiderseits der Grenze und Vertreter aus der Tourismus- und Kulturszene.

Was verbindet Österreich und Tschechien bei der Organisation des Tafelns? „Die Improvisation“ lacht Weitschacher. Dass das erste grenzüberschreitende Taflen ausgerechnet in Mikulov, einer Stadt im Schnittpunkt beider Länder, stattfindet, fand Wilfing eine ausgezeichnete Idee.