Trotz Nieselregen: Festlbus wurde gestürmt. Trotz mäßigem Wetter fuhren mehr als 700 Passagiere bei Busaktion der Jungen ÖVP zum Winzerfest nach Poysdorf.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 09. September 2019 (08:18)

Ein Novum am 62. Winzerfest: Aus fünf verschiedenen Himmelsrichtungen kamen am Samstagabend Busse angefahren um Gäste aus dem ganzen Bezirk zur Kellergstetten der Weinstadt Poysdorf zu bringen.

Mit für jeder Route zwei verschiedenen Abfahrtszeiten und zwei verschiedenen Zeiten zurück zur Ersthaltestation konnte sich der Fahrplan des Projektes der JVP Bezirk Mistelbach mehr als sehen lassen.

Die Vorteile dieses Shuttledienstes sprachen für sich: Während die Besucher nicht mehr zwischen Nüchternbleiben und dem Suchen einer Mitfahrgelegenheit entscheiden mussten, so konnten sich die Veranstalter wohl über das eine oder andere konsumierte Achterl mehr freuen.

„Weder herbstliche Temperaturen noch Nieselregen konnte hunderte Fahrgäste aus der Region davon abhalten mit den Festlbussen zu uns nach Poysdorf zu fahren“, so Poysdorfs Bürgermeister Thomas Grießl.

Der Festlbus zum Winzerfest war dabei schon das zweite Shuttleprojekt seiner Art, als „Debütfestl“ ließ die JVP Mitte Mai die Busse nach Paasdorf zur Beetparty fahren.

„Ganz bewusst haben wir diesmal das Winzerfest, welches von Menschen aller Altersklassen gern besucht wird, als Zieldestination für unser Projekt gewählt.“.
Der Fahrgast-Anteil der Jungen zu jenem der „Junggebliebenen“ habe sich wohl die Waage gehalten, ließ Projektorganisatorin Claudia Pfeffer schmunzelnd wissen.

Einen Vorteil hatten die Jugendlichen dennoch: während Fahrgäste über 26 Jahren 4€ pro Strecke bezahlten, so waren es für alle unter und gleich 26 Jahren nur 2 € pro Ticket.

Dieses Ticket wurde übrigens auch nach Ankunft in der Kellergstetten aufgehoben, konnte es doch obendrein noch als 2 €-Gutschein für Wein und Sekt des Weinguts Ebinger verwenden werden.

Durch die große Inanspruchnahme der letzten Festlbusse sieht man in der JVP Bezirk Mistelbach nun optimistisch einer Zukunft des Projektes entgegen.