Altruppersdorf: Einsatz Freiwilliger sparte Geld. Die 111 Jahre alte Anlage ist nach rundum Erneuerung jetzt wieder sicher und behindertengerecht.

Von Werner Kraus. Erstellt am 20. Mai 2019 (19:19)

Mit dem Grottenfest am 19. Mai konnten die Sanierungsarbeiten bei der Lourdesgrotte, die seit September 2018 gelaufen waren, abgeschlossen werden.

Vor 111 Jahren wurde die Lourdesgrotte hier gebaut, um den Menschen, die nicht nach Frankreich fahren können, die Gottesmutter von Lourdes näherzubringen. Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Gläubigen bei den Helfern, die für die Sanierung sorgten und jetzt wieder die Möglichkeit boten, gesichert zu den Bänken am Hang zu gehen.

 Generalvikar Nikolaus Krasa segnete die neusanierte Lourdesgrotte und ging in seiner Predigt auf die Gottesmutter ein, „die vorzeigt, wie man die Gottesbeziehung tief im Herzen tragen kann.“

"Die Frauen haben ebenfalls einen Beitrag geleistet"

Leopold Hieblinger, der gemeinsam mit Josef Brüger zu den Motoren der Sanierung gehörte, betonte, dass zu Beginn die Frage nach einer Zufahrt für Rollstühle stand. Dafür wurde jetzt eine Art Balkon geschaffen.

Bei den Bänken sorgt ein Gitterrost für ein sicheres und bequemes Gehen zu den Bänken.
Ein Dankeschön gilt auch der Familie Bauernfeind und der Stadtgemeinde Poysdorf, die durch einen Grundstückstausch erst die Sanierungsarbeiten ermöglicht hatten. 32 Männer sorgten für 632 ehrenamtliche Stunden und sparten so von den veranschlagten 135.000 Euro 90.000 Euro ein.

„Die Frauen haben durch die Verpflegung der Männer ebenfalls einen wesentlichen Beitrag geleistet“, betonte Hieblinger.

Josef Brüger, der gemeinsam mit Leopold Hieblinger mit einer Dank- und Anerkennungsurkunde der Pfarre ausgezeichnet wurde, hat dabei allein 146 Stunden erbracht.