Bezirk Mistelbach: Arbeitslosigkeit weiter unter Krisenniveau

Der vierte Lockdown wirkt sich vorerst nicht auf den Arbeitsmarkt aus: Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Mistelbach liegt auch Ende November 12,1 Prozent unter dem Vorkrisenniveau 2019. Insgesamt waren 1.806 Personen auf Jobsuche. Gegenüber dem November 2020, damals hatten wir einen harten Lockdown ab 7.November, sank die Arbeitslosigkeit um 27,3 Prozent.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 12:00
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Symbolbild AMS
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Foto: APA (Pfarrhofer)

Nicht zuletzt wegen der einsetzenden Saisonarbeitslosigkeit verzeichnet das AMS im November verstärkten Kunden -Andrang: Die Zahl der ausgegebenen Arbeitslosengeldanträge ab Lockdown-Beginn am 22. November stieg um 36,1 Prozent gegenüber der Woche davor zu.

„Ein sprunghafter Anstieg der Anfragen zur Kurzarbeit zeigt, dass die Unternehmen ihre Belegschaften während der Zeit des Lockdowns behalten und nicht in Arbeitslosigkeit schicken möchten“, sagt Geschäftsstellenleiter Marianne Bauer: „Existenzsicherung für Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, und Unterstützung für Betriebe, die von den neuerlichen Einschränkungen betroffen sind, sind nun die zentralen Aufgaben“, so.

Mit 1.808 arbeitslos vorgemerkten Personen Ende November liegt der die Arbeitslosigkeit im Bezirk leicht über dem Monat Oktober, aber um 27,3 Prozent oder 679 Personen unter dem Vergleichsmonat 2020.. Besonders bei den unter 25-Jährigen ist der Rückgang mit 35,3 Prozent auf 150 Personen beachtlich, findet Bauer. Zurückgegangen ist auch die Arbeitslosigkeit bei Personen über 50 um 22,4 Prozent. Betroffen sind von der Altersarbeitslosigkeit im Bezirk 310 Menschen.

334 Personen waren in Schulung.

Trotz Lockdown sind die Betrieb weiter am Suchen und so haben wir aktuell 511 offene Stellen und 19 Lehrstellen gemeldet.