15 Jahre Filmhof: Best of Kabarett zum Jubiläum. Intendant Rosenberg feiert das Jubiläum mit dem Best of des heimischen Kabaretts und Dario Fos „Bezahlt wird nicht!“.

Von Ingrid Fröschl-Wendt. Erstellt am 03. Dezember 2017 (05:00)
Udo Leitner
Lacher sind garantiert. Stermann & Grissemann bringen „Willkommen Österreich“ auf die Bühne.

„Es ist kaum zu glauben, aber wir sind schon seit 15 Jahren in Asparn“: Michael Rosenberg feiert mit seinem Filmhof-Festival heuer Geburtstag. Und das will er mit einem ganz besonderen Jahresprogramm zelebrieren. Denn für den Intendanten ist es vor allem ein Auftrag seines Publikums, anspruchsvolles Kulturprogramm zu bieten.

Dazu gehört neben guter Theaterunterhaltung auch die Creme de la Creme der österreichischen Kabarettisten. So haben Fans von „Willkommen Österreich“ die Gelegenheit, Stermann & Grissemann einmal live zu sehen. Nach Asparn kommen sie am 7. Juni mit ihrem Programm „Gags, Gags, Gags“. Auch ein zweiter Fernseh-Star ist im Filmhof ohne Mattscheibe dazwischen zu bewundern: Gery Seidl spielt am 28. Juni „Sonntagskinder“. Noch ganz am Anfang ihrer Karriere, aber der Schluss der Saison im Filmhof sind „Flo & Wisch“, die beiden Gewinner der Großen Chance.

Musikalisch geht’s ähnlich abwechslungsreich zu: Stammgäste werden sich wieder auf die „Lange Nacht des Austropop“ freuen, am 9. Juni. Und am 23. Juni bringen Hannes Rathammer und Gabriela Benesch „Udo Jürgens“ mit Liedern und Geschichten wieder imaginär auf die Bühne.

Auf der Theaterbühne ist diesmal ein alter Italiener aus den 70er Jahren zu sehen, Dario Fos Stück „Bezahlt wird nicht“, eine Satire auf die Konsum-Gesellschaft, die von Wortwitz nur so strotzt und von Viktoria Schubert wieder mit viel Gespür für Komik auf die Bühne gebracht wird. Gespielt wird ab 10. Juli.

Auch wenn Intendant Michael Rosenberg schon voll in den Vorbereitungen zur Saison 2018 steckt, an den vergangenen Sommer denkt er noch gerne zurück, war er doch einer seiner Erfolgreichsten mit einem deutlichen Plus. Rund 10.000 Gäste konnte er bei seinen Programmen begrüßen. Auch das Kino hat mit einem Umsatz-Plus von 20 Prozent deutlich angezogen.