Kindermusical hält den Spiegel vor. Was braucht es, um die Welt zu retten? Mut, Zuversicht und Hoffnung sind der Schlüssel! Das Kindermusical „Kukme Tusa – Der Spiegel, das Böse und das Lachen“ spricht über große Themen.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 21. Juli 2021 (05:21)

Als das Öko-Kindermusical „Kukme Tusa – Der Spiegel, das Böse und das Lachen“ am vergangenen Samstag seine Premiere feierte, wurden die Zuschauer in eine Welt der Clowngeister, Flüche und Magie entführt. Zugleich wurde ihnen aber auch ein Spiegel vorgehalten; das Stück spricht die großen Themen unserer Zeit, wie Umweltsünden, Macht und Bereicherung an, die längst bittere Realität geworden sind.

Die jungen Schauspieltalente des Schulzentrums Asparn brachten gemeinsam mit Filmhof-Intendant Michael Rosenberg und Isabel Meili eine packende Geschichte auf die Bühne: Die Kinder einer Stadt am Waldesrand entdecken beim Spielen, dass ihr Lieblings-Teich verseucht wurde. Kein Zweifel, denn die Bäume und Pflanzen sterben ab und bei den Menschen wachsen lange Nasen.

Schlimmer noch: Den Menschen wurde das Lachen, das Kostbarste, was sie besitzen, gestohlen. Dies kann nur von Blue Canafrost Tower kommen, deren Chefin die immer lachende Daisy Canafrost (Isabel Meili) ist. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Spiegel, der seit Kurzem am Hauptplatz steht? Die Freunde sind verzweifelt und mutlos. Da erscheinen ihnen in ihren Träumen Metusa Kuk und seine Tochter Kukme Tusa. Die beiden Clowngeister helfen mit Mut, Zuversicht und Hoffnung bei der Rettung der Menschheit.

Öko-Musical läuft noch bis 1. August

Für Filmhof-Intendant und Metusa Kuk Michael Rosenberg war die Premiere alles andere als selbstverständlich: „Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, erleben zu dürfen, wie meine Vision zur Wirklichkeit wird!“ Möglich wurde die Produktion trotz Corona nur deshalb, weil alle Beteiligten an einem Strang zogen. „Wir haben es geschafft, mit „Kukme Tusa“ den Zeitgeist sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Jugendlichen und Kindern voll zu treffen“, freut sich Rosenberg.

In Kooperation mit der Initiative FOR FOREST, die durch die Waldinstallation im Wörthersee- Stadion bekannt wurde und sich für eine vermehrte weltweite Aufforstung einsetzt, findet dieses Öko-Kindermusical unter der Regie von Hans Peter Horner noch bis 1. August am Filmhof Asparn statt. Neben der Message des Stücks wurden auch Taten gesetzt: So sind alle Kostüme dank der flinken Hände von Yukie Koji recycelt.