Klare Ansage: Mehr Kontrolle ist Ziel. Für SPÖ und FPÖ ist klar: Sie wollen durch die Wahlen wachsen und mehr Einfluss haben.

Von Johann Hochleithner. Erstellt am 10. Januar 2020 (04:10)
Manfred Meixner (ÖVP), Werner Baltram (SPÖ) und Helga Karl (FPÖ)
zVg

Zur Gemeinderatswahl 2020 in Asparn treten drei Parteien an. Die ÖVP mit Manfred Meixner als Spitzenkandidat, die SPÖ mit Werner Baltram und die FPÖ mit Helga Karl. Für alle drei Spitzenkandidaten ist eine über die Parteigrenzen hinausgehende Zusammenarbeit wichtig.

Manfred Meixner, Bürgermeister von Asparn, gibt für die ÖVP vor: „Die Fortsetzung der positiven Entwicklung in der Marktgemeinde mit allen Katastralgemeinden ist für uns der Leitfaden“, begründet er, warum die Bürger die ÖVP wählen sollten.

Im Programm der ÖVP für die nächsten fünf Jahre ist unter anderem auch die Kinderbetreuung. Diese sollte dann auch für die Kleinstkinder ab etwa sechs Monaten möglich sein. Betreutes Wohnen und Schaffung von Siedlungsgebieten soll gegen eine Abwanderung wirken. Die Erneuerung des Wasserleitungsnetzes ist ein wichtiger Punkt, der in den nächsten fünf Jahren erledigt werden muss.

"Wir haben die Kompetenz und bisher viel Lebenswertes für Asparn geleistet"

Aber auch im Umweltschutz will man aktiv bleiben. Sorgen will die ÖVP auch, dass die Telekommunikation im Mobilfunknetz durch einen neuen Sender sehr stark verbessert werden wird. Sollte Meixner in der neuen Legislaturperiode wieder als Bürgermeister gewählt werden, möchte er hauptberuflich dieses Amt zum Wohle der Bürger ausüben.

Für Werner Baltram, Spitzenkandidat der SPÖ Asparn, ist eine Stärkung im Gemeinderat besonders wichtig. „Wir haben die Kompetenz und bisher viel Lebenswertes für Asparn geleistet.“ Durch eine Stärkung der SPÖ könnten zukunftsbestimmte Projekte weiter verwirklicht werden, meint er.

In den nächsten fünf Jahren möchte die SPÖ, dass das Gemeindezentrum (ehemaliges Postamt) durch Umbau und einen Zubau im Garten zu einem Generationenhaus erweitert wird. Für den Gesundheitsbereich ist darin auch an eine Arztpraxis gedacht. „Für dieses Projekt gibt es von der SPÖ bereits einen dem Bürgermeister vorgelegten Entwurf“, berichtet Baltram. Auch in der Kinderbetreuung soll es eine Erweiterung geben. So sollte eine Kleinstkindergruppe geschaffen werden. Das im Gemeinderat beschlossene Gemeindeentwicklungskonzept soll umgesetzt werden. Die Ortswasserleitung sollte erneuert und nicht verkauft werden. Bauplätze und Wohnungen in allen Katastralgemeinden sollen hier mit Mitarbeit der SPÖ geschaffen werden.

Die Spitzenkandidatin der FPÖ, Helga Karl will stärker werden: „Wir wollen als starke Oppositionspartei Kontrolle ausüben“, betont die Spitzenkandidatin. Für die Freiheitlichen sei eine gemeinsame Politik wichtig. Eine Stärkung im Gemeindeparlament durch viele Stimmen bei der Gemeinderatswahl könnte dieses Vorhaben sehr erleichtern.