Tödlich verunglückt: Markus Schimpf half überall mit. Markus Schimpf aus Falkenstein war als jemand bekannt, der dort war, wo er gebraucht wurde.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. Februar 2021 (04:43)
Markus Schimpf kam bei Grabungsarbeiten im Weinkeller ums Leben.
zVg

In der ganzen Region Poysdorf herrschte große Bestürzung und Anteilnahme, als am Freitag die Nachricht vom Tod von Markus Schimpf die Runde machte: Viele Kerzen beim Feuerwehrhaus und in der Kellergasse wurden für Markus aufgestellt, auf Facebook teilten viele Freunde und Bekannte mit Kerzenfotos der Familie mit, wie betroffen sie sind.

Markus Schimpf war ein Mensch, der Freude und Zuversicht ausstrahlte und überall half, wo er gebraucht wurde. Er war ein engagierter Feuerwehrmann, der unzählige Male in den Einsatz ging, um selbst Menschen aus Notlagen zu befreien. Er war aber auch bei der Erhaltung der Gemeinschaftskühlanlage mit dabei und als ein immer freundlicher Kellner, dem nie etwas zuviel wurde, bei offenen Kellern und Festen in Falkenstein sehr beliebt.

So trauern mit der Kernfamilie – seiner Frau Birgit und seinen beiden Töchtern – die Großfamilie Schimpf, in die Markus sehr gut eingebettet war, die Kameraden der Feuerwehr und die unzähligen Freunde, die Markus geschätzt haben. „Ich möchte ein großes Dankeschön allen Einsatzkräften aussprechen“, betont Birgit Fritz.

Egal ob die Feuerwehr, das Rote Kreuz oder der Notarzt, sie alle schenkten in dieser schweren Stunde viel Kraft. Birgit Fritz erwähnte im Besonderen das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, welches die Familie nach dem Schicksalsschlag begleitete. Die Feuerwehr Falkenstein arbeitet den Einsatz mit den Feuerwehr-Peers auf.