Bezirk Mistelbach: Arbeitslosigkeit sinkt langsam. Im Bezirk Mistelbach waren Ende April 2021 2.277 Personen als arbeitslos registriert, davon 1.110. Das sind um 887 oder 28,0 Prozent weniger, als Ende April 2020, als sich die Auswirkungen des ersten Lockdowns massiv gezeigt hatten. Gegenüber dem Vormonat März 2021 ist die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen damit um 250 gesunken.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 06. Mai 2021 (17:03)
Symbolbild
APA (Pfarrhofer)

Ein Vergleich mit der Zeit vor der Pandemie: Ende April 2019 waren 2.047 Personen arbeitslos vorgemerkt, 971 Frauen und 1.076 Männer – um 250 weniger als heuer.

Ende März 2021 waren im Bezirk Mistelbach 31.065 Personen unselbständig beschäftigt, das ist gegenüber 2020 ein Plus von 2,3%, Der Beschäftigtenstand im Vergleichsmonat März 2019 (vor der Pandemie) betrug 30.728 und wurde somit bereits überschritten. Das Angebot an offenen Stellen ist zum Stichtag 30.4.2021 gegenüber dem Vorjahr um 237 auf 653 gestiegen.

Auf dem Lehrstellenmarkt stehen Ende April den 17 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden (9 weniger als im Vorjahr) 27 sofort verfügbare offene Lehrstellen (20 mehr als im Vorjahr) gegenüber.

„Mit der Corona-Joboffensive bilden wir menschen, die arbeitslos sind, in zukunftsträchtigen Berufen und im betriebsnahen Bereich aus, um die Arbeitslosigkeit rasch und nachhaltig zu reduzieren“, erklärt die Leiterin der regionalen Geschäftsstelle Mistelbach, Marianne Bauer. Die Zahl der Schulungsteilnehmer ist im Bezirk Mistelbach gegenüber dem Vorjahr um 47 Personen (14,9 Prozent) auf 362 gestiegen. „Das zeigt, dass die AMS-NÖ-Qualifikationsangebote im Rahmen der Joboffensive in Anspruch genommen werden“, so Bauer.