Becken wird für Hochwasserschutz geräumt. Nachdem 2015 der Ort und sogar die Kapelle überschwemmt wurden, wird jetzt das Rückhaltebecken ausgebaut.

Von Josef Christelli. Erstellt am 10. Februar 2017 (05:08)
Christelli
Hochwasserschutz: Die Bagger im Rückhaltebecken Schletz laufen auf Hochtouren.

Hochwasserschutz wird in der Gemeinde Asparn großgeschrieben. Das Hochwasserschutzbecken in Schletz wird derzeit ausgebaggert und tiefer gemacht.

2015 ist der Ort „geschwommen“, sogar in der örtlichen Kapelle waren Wasser und Schlamm. Das soll bald Vergangenheit sein: „Wir haben im Vorjahr ein Paket mehrerer kleiner Maßnahmen bezüglich Hochwasserschutz mit der Wasserbau Abteilung des Landes NÖ vereinbart, die teils auch schon umgesetzt wurden“, sagt Bürgermeister Manfred Meixner. „Das Großprojekt der Räumung des Hochwasserrückhaltebeckens Schletz war da auch enthalten und wurde jetzt in Angriff genommen“, erklärt er.

Derzeit wird in Schletz gebaggert und abgeschoben, ausgehoben und verladen. Das Aushubmaterial wird größtenteils nach Zwentendorf geführt, wo es zur Hebung des Bauplatzniveaus Wiederverwendung findet.

Die Kosten für die Sanierungsarbeiten wird zu einem Drittel die Gemeinde tragen.