EVN baut Stromleitung aus: Start 2026

Die EVN plant zwei neue 110 kV-Leitungen quer durch das Weinviertel, um den Anforderungen durch Photovoltaik- und Windkraftanlagen gerecht zu werden.

Erstellt am 15. Oktober 2021 | 05:12
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Hier am EVN-Umspannwerk Kettlasbrunn soll eine der beide 110 kV-Leitungen quer durch das östliche Weinviertel anlanden. Damit soll das Stromnetz fit für den weiteren Ausbau der alternativen Energiequellen Photovoltaik und Windkraft gemacht werden. Foto: EVN
Foto: EVN

Um das Stromleitungsnetz fit für die Zukunft mit Photovoltaik- und Windkraftanlagen zu machen, plant die EVN zwei 110 kV-Leitungen: Eine, parallel zu einer bestehenden Stromleitung der ÖBB, vom Umspannwerk Spannberg nach Kettlasbrunn und eine zweite von Prottes über Groß-Schweinbarth bis nach Gaweinstal. Bei der zweiten Leitung erwartet sich die EVN größeren Diskussionsbedarf, da hier noch keine Leitung vorhanden ist.

„Das östliche Weinviertel wird durch den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik ein Flächenkraftwerk in dem bis zu 2.700 Megawatt oder umgerechnet so viel Energie, wie in zehn Donaukraftwerken erzeugt wird“, sagt EVN-Sprecher Stefan Zach.

Insgesamt werden rund um die 35 Kilometer langen Leitungen 360 Mio. Euro investiert, gestartet soll der Bau frühestens 2026 werden, bis dahin werden Gemeinden, Bürger und Grundbesitzer über die Pläne informiert.