Nationalratswahl: Mandat als Fahrschein zu Platz 1. ÖVP, SPÖ & FPÖ vertrauen bei Spitzenkandidaten auf Amtsinhaber.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 19. Juni 2019 (05:34)
APA/ERWIN SCHERIAU

Keine Überraschungen bei den Spitzenkandidaten der Parteien für die Nationalratswahl.

Wer ein Mandat hat, führt auch die entsprechende Liste an: Melanie Erasim (Rabensburg, SPÖ), Eva-Maria Himmelbauer (Pulkau, ÖVP) und Christian Lausch (Hollabrunn, FPÖ) werden als Spitzenkandidaten ihrer Listen in die Wahl am (voraussichtlich) 29. September gehen. Die Weinviertler Grünen gehen mit Alexandra Adler (Leobendorf) als Spitzenkandidatin ins Rennen, wobei die meisten Fraktionen ihre Listen erst offiziell absegnen lassen müssen.

NÖN

Fix ist Erasim als Spitzenkandidatin der SPÖ: Sie wurde am Wochenende ohne Diskussionen zur Listenersten gekürt. „Ich glaube, dass es möglich ist, Stimmen zu lukrieren“, ist Erasim als amtierende Nationalratsabgeordnete ob der neuen Einigkeit bei der SPÖ überzeugt. Die ÖVP wird mit Eva-Maria Himmelbauer in die Wahl gehen. Wer noch auf der Liste steht, wird bei der Wahlkreiskonferenz Ende des Monats entschieden. Als fix gilt, dass es bei dieser Wahl keine Vorzugsstimmenregelung geben wird. Insider gehen davon aus, dass der erste Bezirkskandidat auf Platz drei zu finden sein wird.

Listenplatz zwei hinter Nationalrat Christian Lausch wird bei der FPÖ Bundesrat Michael Bernard haben. Aus taktischen Gründen, damit Bernard nachrücken kann, sollte Lausch ausfallen, sagt Bernard.

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