BH Mistelbach überprüft Verkehrssituation auf B7. Die Bezirkshauptmannschaft Mistelbach wird die Verkehrssituation auf der B7 überprüfen. Die Behörde hat in einem Schreiben vom Mittwoch für 24. Juli eine mündliche Verhandlung in Poysdorf anberaumt.

Von APA/Red. Erstellt am 25. Juni 2014 (15:42)
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Die Bürgerinitiative "B7-Lkw Transit Verkehr - Nein Danke" weist seit längerem auf die "unzumutbare Verkehrssituation" hin. Sie unterstützt Poysdorfer Initiativanträge hinsichtlich eines Nachtfahrverbots und Durchfahrtsverbot/-beschränkungen für Lkw über 7,5 Tonnen auf der B7. Es müsse eine Verbesserung erreicht werden.

Schalltechnisches und humanmedizinisches Gutachten eingeholt

Laut BH Mistelbach erfolgt die "Überprüfung der Verkehrssituation für eine mögliche Entlastung der Bevölkerung durch straßenpolizeiliche Maßnahmen bis zur Inbetriebnahme des 2. Teilabschnittes der A5". Aufgrund des hohen Schwerverkehrsanteiles im Zuge der B7 im Bereich zwischen dem nördlichen Ende der A5 in Schrick und der Staatsgrenze im Norden sowie den damit verbundenen Lärmbelästigungen der Bevölkerung in den Gemeinden Poysdorf und Drasenhofen seien "entsprechende Ermittlungen durchgeführt und ein schalltechnisches sowie ein humanmedizinisches Gutachten eingeholt" worden.

Die Verkehrsverhandlung am 24. Juli diene der Erörterung der Ermittlungsergebnisse und zur Überprüfung, ob bzw. welche Maßnahmen gemäß Straßenverkehrsordnung "unter Berücksichtigung des Schutzes der Bevölkerung und der Umwelt sowie der notwendigen Verkehrserfordernisse anzuordnen sind".

"Unsere ständigen Bemühungen machen sich anscheinend bezahlt", reagierte die Bürgerinitiative.