Aufklärer sind gesellig. „Es freut mich zu sehen, wie gut das Bataillon eingebunden ist“, lobte Brigarde-Kommandant Christian Habersatter das gute Netzwerk der Mistelbacher Bolfras-Kaserne. Denn das war auf einen Blick zu sehen, als das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3 zum Aufklärertreffen ins Museumszentrum Mistelbach einlud.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 30. August 2016 (09:52)

„Ich habe Sie gerufen und Sie sind tatsächlich gekommen“, freute sich auch Kasernen-Kommandant Hans-Peter Hohlweg, dass die 130 Stühle, die für die Gäste vorgesehen waren, zu wenig waren. „Es ist ein gewaltiger erster Eindruck, wenn man hier vorne steht“, so der „Jung-Oberst“, wie Hohlweg von Major Herwig Graf vorgestellt wurde. Denn diesen Dienstgrad trägt der Kommandant erst seit Juni.

Eine, die sich das Aufklärertreffen auf keinen Fall entgehen lassen wollte, war die Präsidentin des Vereins zur Förderung des Friedens, Herta Habsburg-Lothringen. Die Mistelbacher Kaserne ist die einzige, die die Auszeichnung „Flamme des Friedens“ überreicht bekam. Als Volksanwalt Peter Fichtenbauer seinen Gastvortrag über Sicherheit und Bedrohung hielt, hörten nicht nur Militär-Kommandant Martin Jawurek, und die Alt-Kasernen-Kommandanten Georg Kollmann, Andreas Rotteneder, Leopold Schieder und Norbert Pallan sowie Alt-Generaltruppeninspektor Karl Majcen aufmerksam zu, sondern auch der ehemalige Bezirkshauptmann Gerhard Schütt und die Stadträte Dora Polke und Walter Schwarz.

Hoher Besuch aus In- und Ausland

Beim gemütlichen Teil des Aufklärertreffens gönnten sich Herta und Sandor Habsburg-Lothringen, Prinz Bernhard aus Kamerun, Vinzenz Jobst, Bürgermeister des burgenländischen Sieggrabens ein Achterl des Garnisonsweins, der aus dem Hause von Winzerin Monika Taubenschuss stammt. Viel Spaß bei Bier und Gulasch hatten Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Clemens Hickl und Mistelbachs Feuerwehrkommandant Gerhard Grum. Zu den treuen Freunden der Mistelbacher Kaserne zählen auch AMS-Chefin Marianne Bauer, WK-Bezirksstellenleiter Klaus Kaweczka, AK-Chef Rudi Westermayer und Bauernkammerobmann Hermann Stich.