Schnelltest im ecoplus-Park in Wolkersdorf. Arbeiter- und Wirtschaftskammer richten freiwillige Testmöglichkeit ein.

Von Werner Kraus. Erstellt am 14. Januar 2021 (04:38)
spusu-Eigentümer Franz Pichler stellte eine beheizte Halle neben dem ecocenter in Wolkersdorf kostenlos für eine Schnellteststraße der Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer zur Verfügung: Wolfgang Ecker, Kurt Hackl, Bernadette Eckelhart, Franz Pichler, Markus Wieser und Klaus Kaweczka.
Andreas Semrad

Im ecoplus-Park in Wolkersdorf wird von der Wirtschaftskammer und der Arbeiterkammer von 12. bis 15. Jänner eine Corona-Teststraße für Arbeitnehmer und Unternehmer eröffnet. Franz Pichler, der Eigentümer des Mobilfunkunternehmens spusu, stellte für diese Schnelltest-Straße die Halle beim ecocenter kostenlos zur Verfügung.

„Wir möchten alles tun, um Corona zu vernichten“, sagt Franz Pichler und wies auf den Zusammenhalt in Niederösterreich und besonders im Bezirk Mistelbach hin. „Hier sind unsere meisten Kunden zu Hause und da stellen wir gerne die geheizte Halle zur Nutzung zur Verfügung“, sagt Pichler.

Bis 15. Jänner besteht hier für Beschäftigte und Unternehmer die Möglichkeit zu kostenlosen und freiwilligen Schnelltests. Wolkersdorf ist die vierte Teststraße dieser Art. „Die Arbeitnehmer haben dadurch bestmögliche Sicherheit, ob ein Verdachtsfall vorliegt“, sagt Wieser. „Die rasche Abklärung stellt sicher, dass ein Betrieb mit so wenig Beeinträchtigungen wie möglich weitergeführt werden kann“, so Wirtschaftskammer-Vizepräsident und ecoplus-Aufsichtsrat Kurt Hackl.

Die Abwicklung (Anmeldung und Auskunft) der Tests erfolgt über die Webseite www.schnelltest-noe.at . Eine Voranmeldung ist erforderlich. Bei den freiwilligen Tests liegt nach 15 Minuten ein Ergebnis vor. Handelt es sich um einen Verdachtsfall, ist ein zusätzlicher PCR-Test zur genaueren Abklärung notwendig. Mit der operativen Umsetzung ist das AMZ (Arbeits- und Sozialmedizinisches Zentrum Mödling Gesellschaft m.b.H.) betraut, das regional auf breiter Ebene mit Partner-Institutionen zusammenarbeitet. Insgesamt sind für die Schnelltestinitiative der Sozialpartner fünf Millionen Euro vorgesehen.