Hilfe für Ältere: Jugend gründet „Team Laa“. Jugendliche wollen Covid-19-Hauptrisikogruppe bei täglichen Besorgungen unterstützen.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 18. März 2020 (06:09)
Das „Team Laa“ will ältere Menschen in der Zeit der Corona-Krise unter-stützen und wünscht sich Nachahmer: Kerstin Holzer, Gerald Steyrer, Felix Oberenzer, Roman Frühberger, Christoph Rapp, Niko Sommer, Klara Gabler, Max Sommer und Lena Hoffinger.
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In Laa geht man mit solidarischem Beispiel in einem guten Miteinander voran: Eine Gruppe von jungen Menschen und Studenten aus der Stadt wollen anpacken und mithelfen. Und zwar konkret ihren älteren Mitmenschen in Laa und den umliegenden Katastralgemeinden.

„Die Corona-Krise und die aus unserer Sicht durchaus notwendigen und vernünftigen Maßnahmen der Bundesregierung haben zu bemerkenswerten Veränderungen im täglichen Leben der Menschen geführt. Speziell die sogenannten Hochrisikogruppen müssen geschützt werden“, sagt Stadtrat Roman Frühberger: „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, in den nächsten Wochen unsere älteren Mitmenschen in Laa und unseren Katastralgemeinden bei ihren täglichen Besorgungen zu unterstützen. Dazu zählt vor allem der Lebensmitteleinkauf.“

„Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, in den nächsten Wochen unsere älteren Mitmenschen bei ihren täglichen Besorgungen zu unterstützen. Roman Frühberger, „Team Laa“

Nennen will sich die Gruppe „Team Laa“: „Ist vielleicht nicht super kreativ, aber wir wollen bewusst darauf aufmerksam machen, dass wir es natürlich sehr begrüßen würden, wenn es in der nächsten Zeit auch Nachahmungsgemeinden gibt. In unserem Bezirk und darüber hinaus“, sagt Frühberger

Wie funktioniert die Hilfe von „Team Laa“? Personen, die zur Hochrisikogruppe zählen, also über 65 Jahre alt und/oder durch Vorerkrankungen geschwächt sind bzw. keine Bezugspersonen in ihrem Umfeld haben, können sich bei der Gruppe melden und Einkaufswünsche oder Erledigungen des täglichen Bedarfs bekannt geben. Entweder telefonisch oder via Mail an team-laa@gmx.at. „Gratis und in unserer Freizeit“, sagt Frühberger.