Bezirk Mistelbach: Hofjause dauert heuer eine Woche. Auch heuer begeht der NÖ Bauernbund seine traditionelle Hofjause. Was früher als Einladung zu den Heurigen des Landes verstanden wurde, wurde im Konzept heuer an die aktuelle Lage angepasst und soll den Konsumenten alles für eine regionale Jause zuhause bieten. Deshalb sind heuer auch erstmals die Direktvermarkter und Ab-Hofläden dabei. Diese Öffnung schlägt sich auch auf die teilnehmenden Betriebe nieder, denn heuer sind mit 17 Betrieben in Mistelbach, so viele dabei wie nie zuvor.

Von Redaktion Mistelbach. Erstellt am 26. April 2021 (07:09)

Geblieben ist das Datum, der 1. Mai ist seit jeher der kulinarische Staatsfeiertag in Niederösterreich. Damit sich auch alle Mistelbacher auf den Feiertag vorbereiten können, ist die Dauer der Aktion verlängert worden. Aus dem Tag der Hofjause wurde die Woche der Hofjause, die heuer vom 26. April bis 1. Mai stattfindet.

„Die Direktvermarktung ist ein wichtiger Bestandteil der heutigen Landwirtschaft. Viele Konsumenten haben die Nase voll, von den Tricks der Industrie und unklaren Herkunftsangaben. Wer bei unseren Bauern einkauft, weiß was er bekommt, weil er die Felder und Ställe jeden Tag sieht. Das schlägt sich direkt in den Umsatzzahlen der bäuerlichen Betriebe durch. Der ist nämlich durchschnittlich um 40 Prozent im vergangenen Quartal gestiegen. Durch die Hofjause können wir diesen Trend weiter unterstützen und den bäuerlichen Betrieben mehr Öffentlichkeit bieten“, so LAbg. Manfred Schulz zur Bedeutung der heurigen Aktion.

Von der Tierhaltungsbäuerin bis zum Winzer und zum modernen Bauernladen. Heuer zeigt die blau-gelbe Landwirtschaft bei der Hofjause ihre ganze Breite und Vielfalt. Alle teilnehmenden Betriebe finden sich unter www.hofjause.at.

„Regionalität und Qualität sind die herausragenden Eigenschaften der heimischen Bäuerinnen und Bauern. Die umfassende Betreuung jedes einzelnen Kunden sind wichtige Entscheidungskriterien für mündige Konsumenten. Mein Wunsch ist, dass diese vom Angebot der Hofjause Gebrauch machen und so eine kulinarische Reise durch den Bezirk antreten“, so Schulz abschließend.