Bei VINEUS Wine Award-Auszeichnung auf Hochzeitsreise.  Anna Faber-Köchl erhielt den VINEUS Wine Award als Newcomer-Winzerin des Jahres.

Von Christina Ott. Erstellt am 05. Juli 2019 (05:54)
Philipp Lipiarski
Maria Faber-Köchl übernahm den Award für ihre Tochter, am Foto mitAndreas Hayder, Abteilungsleiter Category Management Getränke und Einkauf Wein, und Laudator Wolfgang Hagn.

Diese Winzerlaufbahn kann sich sehen lassen: Vor vier Jahren erst übernahm Anna Faber-Köchl den Betrieb ihrer Mutter Maria und ist seitdem mehr als erfolgreich, auch über die Landesgrenzen hinweg.

Bereits 2017 wurde sie vom deutschen Fachmagazin „selection“ als Österreichs Jungwinzerin des Jahres ausgezeichnet, nun erhielt sie auch den österreichischen VINEUS Wine Award als „Newcomer-Winzerin des Jahres“. Überzeugen konnte Faber-Köchl die Fachjury, welche sie unter die Top Drei wählte, mit dem „Weißen Cuvée 508 aus Grünem Veltliner, Pinot blanc und Riesling“ und dem „Merlot-Zweigelt-Cuvée 507“, sowie einem würzigen „Grünen Veltliner Saazen“.

„Ich habe mich unfassbar gefreut, vor allem weil es ein Publikumspreis ist. Dieser Zuspruch war eine tolle Erfahrung und dafür bin ich unendlich dankbar.“Anna Faber-Köchl

Dass die studierte Weinönologin es dann letztendlich zum Sieg geschafft hat, verdankt sie aber auch ihren zahlreichen Fans, die für sie gevotet haben: „Ich habe mich unfassbar gefreut, vor allem weil es ein Publikumspreis ist. Dieser Zuspruch war eine tolle Erfahrung und dafür bin ich unendlich dankbar.“

Ins Leben gerufen wurde der Award vom führenden österreichischen Gastronomie-Großhändler „Transgourmet“. Neben Ruhm und Ehre bringt der Preis also auch wirtschaftliche Vorteile mit sich.

Faber-Köchl profitiert nun unter anderem von Listungen beim Konzern und zahlreichen Marketingaktivitäten. „Ich freue mich, Transgourmet als starken Vertriebspartner für unser Weingut zu gewinnen. Das ist für mich als Jungwinzerin ein super Zugpferd für die nächsten Jahre“, so die Eibesthalerin, die sich zum Zeitpunkt der Preisverleihung gerade auf Hochzeitsreise befand. Stellvertretend für sie nahm Mutter Maria Faber-Köchl den Award entgegen.