Erstellt am 23. April 2013, 00:00

Ein Juwel glänzt wieder. Renovierung / Der erste Teil der Sanierung des barocken Pfarrhofes ist abgeschlossen. Helfer leisteten 10.602 freiwillige Arbeitsstunden. Am Sonntag wurde gebührend gefeiert.

Beim Fest im Pfarrhof: Bezirkshauptmann Gerhard Schütt, Landtagsabgeordneter Manfred Schulz, Brigitta Kalina, Pfarrer Pater Anton Erben, Landesrat Karl Wilfing, Prior Laurenzius Eschlböck, Weihbischof Stephan Turnovszky, Elfriede Popp, Ferdinand Wild, Bürgermeister Richard Schober, Dechant Ernst Steindl.Johann Hochleithner  |  NOEN
Von Johann Hochleithner

GAWEINSTAL / Siebzehn Mal wurden die Pläne für die Renovierung des barocken Pfarrhofes umgezeichnet. Nach vielem Hin und Her einigten sich Pfarrgemeinderat, Erzdiözese und Stift Schotten darauf, wie das Hauptgebäude gestaltet werden sollte.

Denn vieles war zu klären, wie Bischofsvikar Stephan Turnovszky bei der Feststunde zum Abschluss der ersten Etappe sagte. Man musste Fragen bedenken, wie die, wozu der Pfarrhof dienen und nicht zuletzt, wer die Erhaltung bezahlen sollte.

Doch der Gaweinstaler Pfarrgemeinderat ließ nicht locker: Unter Federführung von Brigitta Kalina wurde immer wieder interveniert und umgeplant, bis sich Schottenstift und Erzdiözese bereit erklärten, sich finanziell kräftig zu beteiligen.

Dass den Gaweinstalern das Baujuwel wirklich am Herzen liegt, beweist die tatkräftige Mitarbeit: Unglaubliche 10.602 Arbeitsstunden leisteten die freiwilligen Helfer in zwei Jahren in ihrem Pfarrhof. Was alles alleine im Keller zu tun war, zeigte eine Diashow. Motor der Renovierungsarbeiten war Brigitta Kalina, sie zeichnete nicht nur Pläne und kümmerte sich um Helfer, sie legte auch tagtäglich auf der Baustelle Hand an.

Wunderschön ist er geworden, waren sich alle einig. Das Kellergewölbe wird bereits eifrig als Veranstaltungsraum genutzt. Im Erdgeschoss befindet sich die Pfarrkanzlei, die Pfarrerswohnung, Besprechungszimmer sowie eine auch vom Innenhof begehbare Küche und Sanitärräume. Alle Ebenen sind barrierefrei zu erreichen.

Zum Abschluss gab es kleine Geschenke für einige der engagiertesten Helfer: Brigitta Kalina, Elfriede Popp, Helmut Liboswar und Ferdinand Wild, der immer wieder für Verpflegung sorgte.

Obergeschoss und Fassade werden demnächst in Angriff genommen.