Fachschule Poysdorf: "Nie Glauben an sich verlieren". "Die Schüler der Abschlussklasse in der Fachschule Poysdorf waren sehr froh, dass es doch möglich war, diesen denkwürdigen Tag der mittleren Reife auch mit ihren Eltern feiern zu dürfen", betonte Schulleiterin Katharina Feichtinger-Ziniel.

Von Werner Kraus. Erstellt am 08. Juli 2020 (11:00)

Sie konnte dazu auch Bezirksbauernkammerobmann Roman Bayer, Bürgermeister Thomas Grießl, Bezirksbäuerin Eva Weigl und die beiden Jungpensionisten Martin Faber und Johannes Rieder begrüßen.

 Klassenvorstand Christine Scheit betonte, dass diese Abschlussklasse mit ihrem sozialen Gesamtgefüge sowie der Lern- und Leistungsbereitschaft eine ganz besondere Klasse darstellt: "Sie haben es auch im praktischen Unterricht in Küche, Hauswirtschaft und Garten sehr gut verstanden, das Gelernte mit eigener Kreativität zu ergänzen und umzusetzen." 

"Junge Menschen, auf die man Stolz sein kann und die damit auch eine sehr gute Grundlage für das weitere Leben haben",  betonte Bürgermeister Thomas Grießl. 

Vier der Schülerinnen gehen in weiterbildende Schulen und machen zum Beispiel einen Aufbaulehrgang zur Kindergartenpädagogin. Mit der medizinischen Büroassistenz, der Heimhelferin, der Kinderbetreuerin, der mittleren Reife und dem Facharbeiterbrief der ländlichen Hauswirtschaft haben sie breite Möglichkeiten. 

Elf haben die mittlere Reife mit einem ausgezeichneten Erfolg abgeschlossen und dafür einen Rebstock erhalten. Neun haben das Schuljahr mit einem ausgezeichneten Erfolg beendet und dafür die Eule der Klugheit und Weisheit erhalten. 

Mit einem selbstgemachten Ketterl für jede Schülerin hat Klassenvorstand Christine Scheit die Mädchen aufgerufen, nie den Glauben an sich zu verlieren. Klassensprecherin Christina Schödl dankte zum Abschluss allen Lehrkräften für die Unterstützung in den drei Jahren Fachschule.