Neues Weingut für die nächste Generation. Herbert Kramer eröffnete die neue Betriebsstätte, sie wird die Basis für seinen Sohn Michael.

Von Werner Kraus. Erstellt am 27. September 2020 (04:04)
Das Weingut Kramer wurde am 19.9. offiziell eröffnet: Karl Wilfing, Roman Bayer, Carolin Kramer, Florian Kramer, Laura Karlovits, Michael Kramer, Herbert Kramer, Elisabeth Kramer, Wolfgang Polder und Leopold Richter.
Werner Kraus

Am Samstag war es so weit: Das neue Weingut Kramer eröffnete im kleinen Rahmen. Bei herrlichem Wetter erstrahlte nicht nur der komplette Neubau im Licht, sondern auch Winzer Herbert Kramer war voller Freude: Er wagte sich mit seinem Sohn und Nachfolger Michael Kramer an dieses generationenübergreifende Zukunftsprojekt.

Winzer Kramer betonte, dass sich seit 1670 die Familie Kramer an diesem Betriebsstandort befindet und mit Michael Kramer bereits die junge Generation im Weingut tätig ist. Dies war auch der Impuls für das Projekt des neugebauten Weingutes mit Eventraum und einem wunderschönen Ausblick auf die Burgruine und Kirche von Falkenstein.

Mit dem neuen Weingut erfüllt Kramer sich einen Lebenstraum und gibt damit seinem Sohn Michael auch eine hervorragende Basis für die Zukunft. „Das Schöne dabei ist, dass in die gesamte Projektentwicklung die Jugend bereits sehr stark eingebunden war. So hat Michael Kramer als Jungwinzer die idealen Voraussetzungen, um großartige Weine wie die heute Präsentierten zu keltern“, sagte Landtagspräsident Karl Wilfing. Er kennt Herbert Kramer seit der gemeinsamen Arbeit in der Jungen ÖVP und hat ihn als Winzer und Freund immer geschätzt.

Pfarrer Wolfgang Polder segnete das neue Weingut Kramer. Anschließend wurden den Gästen die sieben Goldweine der NÖ Landesweinverkostung präsentiert. Bürgermeister Leopold Richter betonte, dass er stolz auf einen derartigen Leitbetrieb Falkensteins ist, welcher kräftige Impulse in der Falkensteiner Weinwirtschaft setzt. Auch Bezirksbauernkammerobmann Roman Bayer hob das zukunftsorientierte gemeinsame Arbeiten von Vater Herbert und Sohn Michael hervor und freute sich als Winzerkollege über eine weiterhin gute Zusammenarbeit.