Bäckerei Öfferl Staatsmeister im Kaffee-Rösten

Nach Brot und Gebäck gibt es bei Georg Öfferl und Lukas Uhl in Gaubitsch auch selbst gerösteten Kaffee.

Erstellt am 15. Januar 2022 | 04:40
Lesezeit: 1 Min
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Röster Lukas Uhl, Barista Martin Wölfl und Landtagspräsident Karl Wilfing in der hauseigenen Rösterei der Öfferls in Gaubitsch.
Foto: Stadlmaier/ Landtagsdirektion

Das Weinviertler Familienunternehmen Öfferl ist vielen ein Begriff, wenn es um köstliches Brot und Gebäck geht. Und was passt dazu besser als eine gute Tasse Kaffee?

Das dachten sich auch die beiden Jungunternehmer Georg Öfferl und Lukas Uhl und setzten ihre Idee erfolgreich um. Gemeinsam mit Barista Martin Wölfl ging es vor wenigen Wochen mit dem eigens kreierten Kaffee „A1“ erstmals zum dreitägigen Staatswettbewerb, wo sie die Jury mit ihrer Präsentation und dem Geschmack überzeugen konnten und gewannen. Damit haben sie nun ein Ticket für die Weltmeisterschaften 2022 in Australien in der Hand.

Landtagspräsident Karl Wilfing gratulierte bei einem Besuch der Öfferl-Rösterei in Gaubitsch: „Es freut mich, dass in der Heimat des Weinviertel DAC nun auch Österreichs bester Kaffee geröstet wird. Ich durfte mich von dem ausgezeichneten und präzisen Handwerk der Staatsmeister selbst überzeugen und wünsche den beiden viel Erfolg bei den Weltmeisterschaften in Melbourne.“

Kaffee ist nicht gleich Kaffee

Röster Lukas Uhl und Barista Martin Wölfl feilten monatelang an der richtigen Note des Siegerkaffees. Denn Kaffee ist nicht gleich Kaffee: Temperatur, Wasser, Mahlgrad und natürlich die richtige Bohne sind wesentliche Kriterien.

Bei Letzterem gehen die „Öfferls“ einen nachhaltigen Weg und beziehen ihre Sorten aus Guatemala, El Salvador, Peru und Ruanda. Die Partnerfarmen wurden sorgsam der Unternehmensphilosophie entsprechend ausgewählt. Lukas Uhl dazu: „Für uns ist ein fairer Preis beim Einkauf sehr wichtig, wir wollen langfristig mit unseren Partnern an einem qualitativ hochwertigen Produkt arbeiten und das mit einem guten Gewissen für unsere Kundschaft.“

Dass es bei den zielstrebigen Jungunternehmern spannend bleibt, ist klar: Es liegen bereits die Pläne für den Neubau der Produktionsstätte auf dem Tisch.