Den Altbestand des Ortes erhalten. Den Altbestand des Ortes erhalten Pläne für das Gaweinstaler Kirchfeld.

Von Johann Hochleithner. Erstellt am 05. Juli 2019 (04:23)
Johann Hochleithner
Bürgermeister Richard Schober, Leopold Jonasch für die Dorferneuerung sowie die Professoren der BOKU Lilli Licka und Roland Tusch waren bei der Präsentation „Kirchfeld neu“ durch die Studentinnen und Studenten Claudia Wu, Michael Offenberger, Melanie Mitterer, Klaus Soper, Nina Hainfellner und Daniela Gruber anwesend. 

Die Mitglieder der Dorferneuerung Gaweinstal arbeiten schon längere Zeit sehr intensiv und aktiv an der Verschönerung des Ortsbildes der Muttergemeinde. Jetzt haben sie den Wunsch, das Kirchfeld, den alten schönsten geschlossenen Ort von Gaweinstal, für die Zukunft lebenswert zu gestalten. Dazu haben sie über Vermittlung von Doris Schober-Schütt mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) Kontakt aufgenommen.

Die Professoren Lilli Licka und Roland Tusch haben mit einer Gruppe innerhalb kürzester Zeit sechs Projekte für die Erneuerung des lebenswerten Ortes erarbeitet. Wichtig war den sechs Studentinnen und Studenten, dass die Bausubstanz in ihrer jetzigen Form erhalten bleibt. Die Plätze und Straßen sollen mit Begrünung, Staudengängen und Sitzplätzen als Zentrum für die Gemeinschaft des Dorfbereiches ausgebildet werden. Dies geht jedoch nur mit der dort wohnenden Bevölkerung.

Sehr viele Interessierte waren am Donnerstag der Vorwoche zu der Vorstellung der sechs Projekte der zwei Studenten und vier Studentinnen mit ihren Professoren in den Kindergartensaal gekommen. Sowohl mit Plänen als auch Modellbauten der derzeitigen Bauwerke im Kirchfeld konnten sich die Anwesenden, unter ihnen auch Bürgermeister Richard Schober sowie Gemeinderäte, über die geplanten Umbauten informieren.

Da es im Bereich vom Kirchfeld zu Erneuerungen des gesamten Leitungsnetzes kommen muss, könnte jetzt eines der vorgestellten Projekte auch gleich mitgebaut werden. Bei Realisation eines der vorgestellten Projekte kann sich die Universität für Bodenkultur vorstellen, bei finanzieller Beteiligung der Gemeinde, bauberatend dabei zu sein.